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Potsdam Jaecki Schwarz besucht die Neuen Kammern
Lokales Potsdam Jaecki Schwarz besucht die Neuen Kammern
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22:43 21.10.2016
Fernsehstar Jaecki Schwarz (M.) mit Ex-Oberbürgermeisterin Brunhilde Hanke und Stadtoberhaupt Jann Jakobs (SPD). Quelle: Julian Stähle
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Sanssouci

Déjá-vu in Sanssouci: Vor fünf Jahren begrüßte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) Fernsehstar Jaecki Schwarz schon einmal in den Neuen Kammern – dort, wo der Schauspieler 1968 für Konrad Wolfs autobiografisches Weltkriegsdrama „Ich war neunzehn“ vor der Kamera stand. Am Freitag posierten die Fernsehlegende („Polizeiruf 110“, „Ein starkes Team“) und das Stadtoberhaupt nun erneut vor Fotografen. Der Anlass war ein ähnlicher. 2011 hatte Potsdam sein Themenjahr dem Film gewidmet. Aktuell darf man in liebevoll kuratierten Veranstaltungen „Hinter die Kulissen“ blicken. Am Abend wurde in der Ovidgalerie „Ich war neunzehn“ gezeigt. Dort entstanden die Szenen mit den sowjetischen Soldaten. 90 Gäste fanden Platz – damit war der Filmabend an diesem besonderen, auch besonders kühlen Ort ausgebucht.

Bevor die Filmhandlung um den von Schwarz verkörperten Sowjetsoldaten Gregor Hecker, der sich nach Kriegsende mit seinen deutschen Wurzeln auseinandersetzen muss, startete, trug sich der Schauspieler ins Gästebuch der Stadt ein. Flankiert wurde er von Jakobs – und Brunhilde Hanke. Sie war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten Potsdams Oberbürgermeisterin und hatte den Babelsberger Schauspielstudenten zum „Konditern“ einladen wollen. Doch kein Café war offen. „Überall war wohl Ruhetag“, lachte Schwarz. Dann sollte der Kaffee-und-Kuchen-Termin vor fünf Jahren nachgeholt werden. Auch das klappte nicht. Aber beim dritten Anlauf! Bevor Schwarz den Filmabend einleitete, wurde im Mövenpick-Restaurant „An der Historischen Mühle“ geschlemmt. Außer Brunhilde Hanke und Jakobs begleiteten Schwarz auch Stadtmarketing-Chefin Sigrid Sommer und Ex-Filmhochschul-Präsident Dieter Wiedemann, einst Schwarz’ Kommilitone. Bei der ersten Begrüßung hatte Jakobs „Ich war neunzehn“ noch nicht gesehen. Inzwischen schloss das Stadtoberhaupt diese Bildungslücke, guckte auf diesen „beeindruckenden Film“ auf DVD. Prominent in Szene gesetzt sind die Neuen Kammern – und die Spandauer Zitadelle. Dort konnte sieben Jahre nach dem Mauerbau nicht gedreht werden. Also wurde die Renaissance-Festung nach Plänen des legendären Szenenbildners Alfred Hirschmeier von Defa-Handwerkern nachgebaut, erzählte Wiedemann.


Von Ricarda Nowak

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