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Potsdam Jakobs: Kritik von Jauch hilft nicht weiter
Lokales Potsdam Jakobs: Kritik von Jauch hilft nicht weiter
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17:35 10.07.2017
Jann Jakobs (rechts) und Günther Jauch. Quelle: MAZ/ dpa
Potsdam

Am Samstag hatte der TV-Moderator Günther Jauch die „gigantische Verschwendung von Steuermillionen“ für die Biosphärenhalle am Volkspark kritisiert. „Bei der Biosphäre sind zig Millionen Euro Fördermittel für etwas geflossen, was nach kürzester Zeit keiner mehr brauchte“, sagte Jauch und fügte hinzu: „Wer verantwortet solche Totgeburten?“

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs nimmt diese Kritik zur Kenntnis – mehr aber auch nicht: „Man kann ja dazu stehen, wie man will. Das Ding ist da, und damit muss man in irgendeiner Form umgehen. Hinterher ist man immer schlauer. Es war eine Investitionsentscheidung, die Günther Jauch kritisch hinterfragt hat. Aber das hilft im Moment nicht weiter“, so Jakobs kurz vor dem Abflug nach Sansibar, der neuen Partnerstadt Potsdams.

„Dieses Gebäude hat eine wichtige Funktion für die städtische Infrastruktur, diese sollte man erhalten. Dadurch, dass bald die Fördermittelbindung entfällt, hat man ganz andere Chancen als bislang. Wir waren verpflichtet, unter diesen Restriktionen die Biosphäre zu betreiben. Hätten wir das nicht gemacht, hätten wir die Fördermittel zurückzahlen müssen. Klares Bekenntnis: Ein Abriss der Biosphäre steht nicht zur Debatte.“

Bei einer Sache waren sich Jauch und Jakobs übrigens völlig einig: Das Mercure gehört abgerissen, wie die beiden auf einer Veranstaltung öffentlich (Video) kundtaten.

Von MAZonline/ Ildiko Röd

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