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Jauch: Biosphäre in Potsdam ist „Totgeburt“

TV-Star redet Klartext Jauch: Biosphäre in Potsdam ist „Totgeburt“

Für das vom Abriss bedrohte Tropenparadies „Biosphäre“ in Potsdam sind jahrelang Fördermittel geflossen. Das bringt den Potsdamer TV-Moderator Günther Jauch auf die Palme: „Eine Totgeburt!“. Zudem hat er wenig Verständnis für die anhaltende Debatte über den Abriss der Fachhochschule.

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Moderator *Günther Jauch

Quelle: dpa

Innenstadt. Am Rande einer Weinverkostung in der Galerie Sperl im FH-Gebäude hat der TV-Journalist und Potsdam-Mäzen Günther Jauch am Sonnabend auch Klartext zu aktuellen Themen der Stadtpolitik geredet.

Zum geplanten Abriss der Fachhochschule, die ab November 2017 vorbereitet werden, sagte Jauch am Sonnabend gegenüber der MAZ: „Der FH-Abriss ist seit Jahren von der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung beschlossen und damit demokratisch legitimiert. Natürlich kann jeder das für sich immer wieder infrage stellen, aber ich verstehe nicht, warum das an der Entscheidung etwas ändern sollte. So funktioniert Demokratie nicht.“

Die Biosphäre entstand zur Buga 2001 als Blumenhalle

Die Biosphäre entstand zur Buga 2001 als Blumenhalle.

Quelle: Friedrich Bungert

Auch bei der heftig umstrittenen Biosphärenhalle am Volkspark, die zur Buga 2001 als Blumenhalle eröffnet worden war und jährlich von der Stadt mit mehr als einer Millionen Euro subventioniert wird, hat er eine eindeutige Meinung:

„Bei der Biosphäre sind zig Millionen Euro Fördermittel für etwas geflossen, was nach kürzester Zeit keiner mehr brauchte – eine gigantische Verschwendung von Steuermillionen. Wer verantwortet solche Totgeburten?“

Ins Schwärmen kam Jauch am Sonnabend hingegen beim eigentlichen Anlass des Abends – alles drehte sich um die Rieslinge aus dem Weingut „Von Othegraven“ an der Saar, das er vor einigen Jahren gekauft hat. Es befand sich einst im Besitz seiner Vorfahren.

Das neue Metier bereitet dem Moderator und seiner Frau Thea sichtlich Freude. Besonders anziehend ist für ihn offenbar die Mentalität rund um die Rebe: „Die Herzlichkeit und der unverstellte Frohsinn vieler Menschen, die mit Wein zu tun haben, macht mir immer große Freude. Das gilt für die Winzer-Kollegen wie für die Menschen, die gern Wein trinken und nach meiner Erfahrung meist zum besser gelaunten Teil der Menschheit gehören.“

Von Ildiko Röd

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