Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Jeden Tag ein bisschen schlechter

MAZ-Leser Jan Enterlein klagt über die Ruhlsdorfer Straße in Teltow – völlig zurecht Jeden Tag ein bisschen schlechter

Warum die Dinosaurier ausgestorben sind, weiß niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Manche Theorien gehen davon aus, dass ein gewaltiger Meteorit auf der Erde einschlug – mit verheerenden Folgen: Der Meteorit löste eine Flutwelle um die ganze Erde aus und schleuderte so gewaltige Mengen Staub in die Atmosphäre, dass sich die Erde schockartig für viele Jahre abgekühlt haben muss.

Voriger Artikel
Baudezernent streitet mit IHK-Hauptgeschäftsführer
Nächster Artikel
Widerspenstige wirbeln durchs Gasometer

Ein Dinosaurier am gefährlichen Krater – hier in der Ruhlsdorfer Straße in Teltow.

Quelle: MAZ/LAUDE

Teltow (Potdam-Miitelmark). Wir haben versucht, uns vorzustellen, wie es ausgesehen haben könnte, als der letzte Dino vor 65 Millionen Jahren verzweifelt am Krater stand. Und wir haben so ein Tier gestern an einen der Krater in der Ruhlsdorfer Straße in Teltow gestellt. Es handelt sich dabei um eine Landesstraße. Möglicherweise ist sie die kaputteste des Landes.

Wie berichtet hat Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) den Landesbetrieb Straßenwesen gebeten, Abhilfe zu schaffen. Es sei kaum noch möglich, diese Straße zu nutzen, ohne einer Gefahr ausgesetzt zu sein. Der Landesbetrieb hat auch reagiert: Er hat auf der etwa vier Kilometer langen Straße Tempo-30-Schilder aufgestellt, dazu das Schild „Achtung“ und den Hinweis auf Straßenschäden. „Das ist doch unheimlich nett, oder?“ kommentiert unser Leser Jan Enterlein. Er brauche jetzt noch länger, um nach Hause zu kommen. Nach den Beobachtungen von Herrn Enterlein ist die Straße von Tag zu Tag schlechter geworden. Er befürchtet: „Ich werde wohl bald meine Stoßdämpfer wechseln müssen.“

Tatsächlich ist die Straße nicht nur durch Frostaufbrüche kaputt. Sie ist grundsätzlich hinüber und erinnert an DDR-Zeiten. Besonders löchrig ist die Straße an den Seiten. Ausweichen ist oft nicht möglich, schließlich handelt es sich um die wichtige Südanbindung Teltows zur Landesstraße 40 und zur Bundesstraße 101. Es sind viele Laster und Autobusse unterwegs. Klar, dass bei so einer kaputten Straße über die Ränder eigentlich gar nicht geredet werden muss: Sie sind völlig ausgefranst. Motorradfahrer sollten die Piste sicherheitshalber auch mit 30 Kilometern pro Stunde nicht befahren – sie sollten sie ganz meiden.

Die Straße ist Gegenstand eines Gesprächs, das Bürgermeister Schmidt Mitte des Monats im brandenburgischen Verkehrsministerium vereinbart hat. MAZ-Leser Jan Enterlein und unzählige andere sind gespannt, was dabei herauskommt. (Von Stephan Laude)

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
dfdbc0d4-af48-11e7-b225-97bf4e5da6db
Potsdam – damals und heute

Zeitreise durch Potsdam: Anhand von historischen und aktuellen Aufnahmen zeigt die MAZ, wie sich die Stadt Potsdam verändert hat – und was wieder aufgebaut wurde. Besuchen Sie mit Klick durch die Galerie Potsdams markante Ecken – damals und heute.

Die Karikaturen des Potsdamers Hafemeister

Jörg Hafemeister karikiert seit Jahren die Potsdamer Lokalpolitik. Nun hat er immer mittwochs seinen festen Platz im Potsdamer Stadtkurier. Wir zeigen an dieser Stelle alle Karikaturen.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg