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Jetzt auch Stallpflicht für Geflügel in Brandenburg

Angst vor Vogelgrippe Jetzt auch Stallpflicht für Geflügel in Brandenburg

Vor dem Hintergrund aktueller Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln in anderen Bundesländern wurde jetzt auch eine Stallpflicht in Brandenburg angeordnet – zumindest ausgewiesenen Risikogebieten. Die Stadt Potsdam hat konkrete Vorsichtsmaßnahmen für Geflügelhalter veröffentlicht.

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Quelle: dpa

Potsdam. Wegen der Vogelgrippe-Gefahr hat Brandenburg für Geflügel ab sofort Stallpflicht angeordnet. Der Erlass des Landestierarztes gilt allerdings nicht landesweit, sondern für ausgewiesene Risikogebiete, wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam nach einer Telefonkonferenz der märkischen Amtstierärzte am Freitag mitteilte. So gilt die Stallpflicht für Geflügelhalter beispielsweise in der Niederung der Unteren-Havel-Wasserstraße (Havelland), im Uferbereich der Peitzer Seen (Spree-Neiße) und im Umfeld des Nationalparks Unteres Odertal (Uckermark).

Dieser Schritt sei als Vorsichtsmaßnahme wegen der räumlichen Nähe zu Mecklenburg-Vorpommern geboten, weil dort der hochansteckende Virus H5N8 nachgewiesen wurde, hieß es. Auch auf der polnischen Seite der Oder im Stettiner Raum wurden verendete Vögel entdeckt, bei denen derselbe Virustyp gefunden wurde. Auf Brandenburger Territorium gebe es bislang keinen Verdachtsfall, hieß es am Freitagmittag.

Hinweise für Potsdamer Geflügelhalter

Auch das Potsdamer Rathaus hat einige wichtige Hinweise für Geflügelhalter veröffentlicht. Folgende Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten:

· Jede Art von Geflügelhaltung ist dem Veterinäramt der Stadt Potsdam anzuzeigen . Dazu steht online ein Formular zur Verfügung.

· Geflügelhalter sollten ihre Bestände in geeigneter Weise vor dem Kontakten mit Wildvögeln schützen . Das gilt für direkten und indirekten Kontakt, zum Beispiel durch Kot oder gemeinsame Futterstellen. Die Fütterung sollte nur im Stall und unter Dach stattfinden, möglicherweise kontaminiertes Futter, zum Beispiel Grünfutter von der Wiese, nicht verwendet werden. Hygienemaßnahmen sollten erhöht werden.

· Der Kontakt zu den Tieren sollte auf möglichst wenigen Personen begrenzt werden. Unregelmäßigkeiten wie zum Beispiel ein Einbruch der Legeleistung oder Erkrankungen sollten Geflügelhalter vom Tierarzt abklären lassen.

· Tote Wildvögel sind unter 0331 289 16 42 zu melden, um diese untersuchen zu lassen.

· Der Kontakt zu toten Wildvögeln ist zu vermeiden , da eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen bestehen könnte. Aktuell sind solche Fälle jedoch noch nicht aufgetreten.

· Auch Haustiere wie Hunde oder Katzen sollten von der Geflügelhaltung ferngehalten werden - insbesondere, wenn sie zuvor im freien Gelände mit möglichem Kontakt zu Wildvögeln unterwegs waren.

Von MAZonline

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