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Jetzt suchen Reiter nach Elias

Vermisstensuche in Potsdam Jetzt suchen Reiter nach Elias

Die Welle der Hilfsbereitschaft bei der Suche nach dem 6-jährigen Elias aus Potsdam reißt nicht ab. Jetzt suchen auch Reiter freiwillig nach dem seit Mittwochabend verschwundenen Kind. Selbst aus dem Nachbarland Polen reisen Helfer an. Und immer mehr Hotels und Betriebe spenden für die Versorgung der Freiwilligen.

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Potsdam. Die ehrenamtlichen Helfer geben nicht auf. Seit Tagen suchen sie gemeinsam mit annähernd 200 Polizisten den seit Mittwoch vermissten sechsjährigen Elias aus dem Potsdamer Wohngebiet Schlaatz. Seit dem Wochenende ist auch eine freiwillige Reiterstaffel aus dem Umland  im Einsatz, um uns zu helfen, sagt Gabi Franz, die den ehrenamtlichen Einsatz führt und koordiniert.

Gabi Franz von der "Einsatzleitung Elias" der freiwilligen Helfer.

Quelle: Georg-Stefan Russew

Die ehrenamtlichen Trupps suchen jetzt in Abstimmung mit der Polizei bestimmte Gebiete noch einmal ab, sozusagen mit der Lupe, sagt Franz. Man reagiere damit auch auf die Auswertung der mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung, die bei der Polizei eingegangen sind . Auch Helfer aus Polen sind laut Franz angereist.

Jede Unterstützung wird gebraucht, Rettungskräfte des DRK geben Anleitung, damit die Suche auch gut funktioniert. Hotels und viele Betriebe spenden für die Versorgung der Helfer, Tankstellen bisher leider nicht, sagt Franz, denn viele Unterstützer hätten ihren Tank auf der Suche nach Elias mehr als einmal leer gefahren und  sich eine Anerkennung verdient.

184 Hinweise - so die Bilanz der Polizei am Sonnabend. Trotzdem gibt es auch nach diesem Tag keine heiße Spur zum vermissten Elias. Seit Mittwoch wird der sechs Jahre alte Junge vermisst. Neben der Polizei haben auch die Helfer wieder viele Kräfte mobilisieren können. Doch es könnten deutlich mehr werden.

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Trotz vieler Hinweise - bis Sonntagmorgen sind 216 Hinweise bei der Polizei eingegangen - gibt es weiter keine heiße Spur, die Verzweiflung in Potsdam wächst. Die Mutter (25) von Elias ist völlig verzweifelt und wird seelsorgerisch betreut. Sie ist dankbar für jede Hilfe bei der Suche nach ihrem Sohn.

Von Regine Greiner

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