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Johannes Lehnert ist der „Neue“ in der Inselkirche

Potsdamer Kirchengemeinden Johannes Lehnert ist der „Neue“ in der Inselkirche

„Wir in der Hoffbauer-Familie haben ganz viele Möglichkeiten, Zukunft zu gestalten und so Hoffnung zu schenken.“ Unter dieses Motto stellt der frischgebackene Theologische Vorstand der Hoffbauer-Stiftung seine Arbeit. Johannes Lehnert ist viel herumgekommen. Von Neuhardenberg über Greifswald und Damgarten an der Ostsee bis Zürich und nun nach Potsdam.

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Johannes Lehnert vor der Inselkirche.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Hermannswerder. Schöner hätte der Rahmen für die feierliche Einführung von Johannes Lehnert in sein neues Amt als Pfarrer der Inselkirche und als Theologischer Vorstand der Hoffbauer-Stiftung nicht ausfallen können: Blitzblau wölbte sich am Dienstagnachmittag der Himmel mit ein paar Wattewölkchen über dem herbstlich bunten Hermannswerder mit seinen hohen Bäumen und den bezaubernden Blicken aufs Wasser.

Schon als Zehnjähriger umrundete er Hermannswerder mit dem Boot

Eine kleine Karawane – unter anderem mit Generalsuperintendentin Heilgard Asmus und Frank Hohn, dem Vorstandsvorsitzenden der Hoffbauer-Stiftung – geleitete Lehnert in die Kirche hinein. Empfangen wurden sie von modernen schwungvollen Stücken, die Lust auf Mitwippen machten. Den Musikern liegen Rhythmus und Religion gleichermaßen: Pfarrer Friedhelm Wizisla war der Mann am Saxofon, des weiteren Pfarrer Matthias Amme (Percussion) sowie Michael Schütz (Piano) und Kantorin Christina Schütz (Orgel und Chorleitung). Für Johannes Lehnert war es ein schöner Empfang in seiner neuen Wirkungsstätte. Der Ort selbst ist dem 52-Jährigen allerdings schon lange bekannt. Bereits als zehnjähriger Junge umrundete er Hermannswerder mit dem Ruderboot. Als Konfirmand nahm er am Landesjugendsonntag in der Inselkirche teil. Mit dem Amt des Seelsorgers der Inselkirchengemeinde ist die Aufgabe des theologischen Vorstands der Hoffbauer-Stiftung verbunden. In dieser Funktion wird er bei der Entwicklung der Stiftung und ihrer Unternehmen mitwirken.

In Zürich war er Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde

Der gebürtige Brandenburger, der mit vier Brüdern in einem Pfarrhaushalt im heutigen Neuhardenberg und später in Calau aufwuchs, kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. An das Studium der Kirchenmusik schloss er ein Theologiestudium in Greifswald an. Nach dem Vikariat wurde er in seine erste Pfarrstelle nach Damgarten an der Ostsee entsandt. Dort sammelte er mit dem Übergang des kommunalen Kindergartens, des Hortes und auch der Grundschule in kirchliche Trägerschaft Erfahrungen im Bildungsbereich. Außerdem absolvierte er eine dreijährige Ausbildung zum Trainer für Liturgische Präsenz. Von 2007 bis 2016 arbeitete Lehnert in der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Zürich als Gemeindepfarrer.

In seiner Predigt ging der neue Pfarrer der Inselkirche am Dienstag auf das zentrale Thema der Hoffnung ein: „Wir in der Hoffbauer-Familie haben ganz viele Möglichkeiten, Zukunft zu gestalten und so Hoffnung zu schenken.“

Von Ildiko Röd

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