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Jüdisches Museum ehrt Hasso Plattner

Potsdam Jüdisches Museum ehrt Hasso Plattner

Hohe Auszeichnung für Hasso Plattner: Der Unternehmer und Potsdamer Kunstmäzen wird mit dem diesjährigen „Preis für Verständigung und Toleranz“ geehrt. Das Jüdische Museum in Berlin würdigt damit die Arbeit seiner Stiftung und sein persönliches Engagement. Star-Dirigent Daniel Barenboim hält die Laudatio.

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Hasso Plattner

Quelle: dpa

Potsdam/Berlin. Das Jüdische Museum Berlin ehrt die Zeitzeuginnen Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch sowie den Potsdamer Unternehmer Hasso Plattner mit dem diesjährigen „Preis für Verständigung und Toleranz“. Die undotierte Auszeichnung wird am Samstag von Museumsdirektor Peter Schäfer auf dem traditionellen Jubiläums-Dinner der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum übergeben, kündigte das Museum am Montag an.

Die Laudatoren sind der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim, und der Manager Henning Kagermann.

Plattner spendet die Hälfte seines Vermögens

Hasso Plattner ist Mitbegründer des Software-Unternehmens SAP. 2013 trat er der Initiative „The Giving Pledge“ bei, deren Mitglieder versprechen, die Hälfte ihres Vermögens wohltätigen Zwecken zu spenden. Die Hasso-Plattner-Stiftung beteiligte sich außerdem am Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses und gründete das Museum Barberini, in dem ab Januar 2017 die Kunstsammlung Hasso Plattners sowie wechselnde Sonderausstellungen zu sehen sein werden.

Mit dem „Preis für Verständigung und Toleranz“ werden seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben.

Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch wurden 1924 und 1925 in eine bürgerliche jüdische Familie in Breslau geboren. Nach der Machtübertragung an die Nazis 1933 schlug eine geplante Auswanderung der Familie fehl. Die Eltern wurden 1942 nach Izbica bei Lublin deportiert und ermordet. Renate und Anita wurden nach Auschwitz deportiert. Sie überlebten den Holocaust und wanderten nach Kriegsende nach England aus. Beide engagieren sich seit vielen Jahren als Zeitzeugen und berichten öffentlich über ihre Geschichte.

Von MAZ online

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