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Potsdam Junge Filmemacher im Treffpunkt Freizeit
Lokales Potsdam Junge Filmemacher im Treffpunkt Freizeit
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02:15 18.11.2017
Jurymitglied Beate Rabe, Festivalleiterin Kristin Ehlert sowie die Jurymitglieder Christian Schneider und Matthias Specht (v.l.). Quelle: Korina Gutsche
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Potsdam

Die Themen, denen sich der Filmnachwuchs mit der Kamera genähert hat, betreffen gerade die junge Zielgruppe: Es geht unter anderem um Cybermobbing in den Streifen der Künstler zwischen 12 und 21 Jahren für das JIM-Festival Brandenburg. Alle zwei Jahre findet das Festival statt und ist ein medienpädagogisches Projekt des Imb, Landesfachverband Medienbildung Brandenburg. Am Wochenende steigt das Festival im Potsdamer Treffpunkt Freizeit.

Insgesamt 60 Filme wurden bis Ende September eingereicht. Die Expertenjury sichtet seit Wochen die zahlreichen Filme der Jugendlichen aus dem gesamten Land Brandenburg. Insgesamt 19 Preise werden in den Kategorien Spielfilm, Dokumentation, 100sec und Experimentalfilm vergeben, zudem gibt es einen Publikumspreis, für den per Votingtool abgestimmt werden kann. Das Motto für den Sonderpreis im Lutherjahr lautet: „Was glaubst du denn...?“

Das besondere in diesem Jahr: Bereits seit Oktober kann man die Filme auf dem Youtubekanal des Filmfestivals im Internet sehen. Am Wochenende haben die eingeladnen jungen Filmemacher nun die Möglichkeit, mit Filmstudenten und professionellen Filmemachern zu sprechen und bei Workshops ihr Können zu verfeinern. Höhepunkt des Festivals und für Potsdamer offen: die Eröffnungsveranstaltung am Samstagnachmittag und das Filmscreening „For no eyes only“ mit Filmemacher Tali Barde.

Trotz vorheriger Präsentation auf Youtube gilt für Christian Schneider, Jurymitglied und ehemaliger Preisträger: „Wer sich als junger Filmemacher in Brandenburg versteht, der probiert beim JIM mitzumachen. Das sei seriöser und angenehmer als bei Youtube. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit, gesehen zu werden, größer.

Die Schirmherrin des landesweiten Festivals von Jugendlichen für Jugendliche ist die Potsdamer Schauspielerin Isabell Gerschke. Ihr Aufruf an die Nachwuchsfilmer: „Traut euch, ihr müsst noch nicht alles können.“ Die Jugendlichen sollten zeigen, dass sie sich ernsthaft mit einem Thema beschäftigen und es kreativ im Bewegtbild umsetzen können.

Die Festivalleitung liegt bei der Medienpädagogin Kristin Ehlert, die unter anderem schon bei der Dokument ART und dem Jugendmedienfest in Neubrandenburg Erfahrungen auf dem Terrain gesammelt hat. Gefördert wird das zweitägige Medienevent vom Brandenburger Bildungsministerium sowie der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.

Das Programm

Am Samstag um 16 Uhr wird das JIM-Filmfestival offiziell im Treffpunkt Freizeit eröffnet. Mit dabei ist die Band „Ernstgemeint“.

Um 17 Uhr gibt es ein Filmscreening, das heißt in kleinen Gruppen werden die Filme gezeigt.

Ab 20 Uhr läuft dann das Festivalkino „For no eyes only“ mit dem Filmemacher Tali Barde.

Am Sonntag ab 9 Uhr startet das Voting für den Publikumspreis, um 14 Uhr werden die Preise verliehen.

Von MAZonline

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