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Juwelier-Überfall: Polizei verfolgt heiße Spur

Überfall in Potsdam Juwelier-Überfall: Polizei verfolgt heiße Spur

Der Raubüberfall am Samstag hat nur wenige Sekunden gedauert, aber die Polizei ist zuversichtlich, die Täter zu schnappen. Der Überfall wurde von Passanten beobachtet und von einer Kamera im Laden aufgenommen. Einige Zeugen sind zudem nahe an die Täter herangekommen. Und auch der auffällige Fluchtwagen hat seine Spuren hinterlassen.

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Die Polizei war schnell am Tatort in Babelsberg.

Quelle: Foto: Julian Stähle

Potsdam. Nach dem spektakulären Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Potsdam-Babelsberg am Samstag verfolgt die Polizei eine Spur, die Täter sind aber weiter auf der Flucht. „Details können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen“, sagte Udo Häusler von der Polizeiinspektion Potsdam am Sonntag der MAZ. Mehr als zehn Zeugen, die den Überfall am Samstagvormittag miterlebt und sich den Tätern teilweise entgegengestellt hatten, wurden befragt. „Sie haben viel gesehen“, so Häusler. Man sei deshalb zuversichtlich, die Täter zu schnappen. Auch über die Internetwache seien Hinweise eingegangen. Zudem soll eine Überwachungskamera den Überfall gefilmt haben.

Zwei maskierte Männer waren am Samstag kurz nach 11 Uhr in die Filiale des Juweliers Goldmann in der Rudolf-Breitscheid-Straße 31 gestürmt und hatten mit einem Hammer fünf Glasvitrinen eingeschlagen. Sie rafften wertvollen Goldschmuck zusammen und flüchteten Richtung Voltastraße. Passanten beobachteten, dass die Täter mit einem roten Audi Coupé davonrasten, in dem schon zwei Komplizen gewartet hatten. „Als sie ausgeparkt sind, haben sie noch das Auto hinter ihnen gerammt“, sagte ein Augenzeuge der MAZ. Mitarbeiter umliegender Geschäfte sahen die filmreifen Szenen. Der Vorfall löse Unbehagen aus, so Liane Risto, die im benachbarten Backshop arbeitet.

Die Mitarbeiterin, die allein im Laden war als die Männer hereinstürmten, erlitt einen Schock. Sie floh in die Werkstatt und löste dort den Überfallmelder aus. „Nach unserer Auffassung hat sie alles richtig gemacht“, sagt Sandra Goldmann, Mitinhaberin der Juwelierkette mit Stammsitz in Berlin. Deren vier Filialen würden immer wieder Opfer von Einbrüchen und Überfällen. Den Schaden in Potsdam schätzt Goldmann auf 15 000 Euro. Am heutigen Montag öffnet das Geschäft wieder.

Derzeit gehen die Ermittler nicht davon aus, dass es sich um eine Ladeneinbruchsserie in der Region handelt, so Polizeisprecher Häusler. Am Donnerstag hatten Unbekannte die Tür eines Computerstores in der Friedrich-Ebert-Straße eingeschlagen und Notebooks abgeräumt. Ob es einen Zusammenhang mit dem Überfall auf den Juwelier gibt, ist unklar.

Info: Hinweise an die Polizei Potsdam unter  0331/55 08 12 24 oder jede andere Polizeidienststelle.

Von Marion Kaufmann

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