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Potsdam Prüfungen zum Luftschiffhafen dauern an
Lokales Potsdam Prüfungen zum Luftschiffhafen dauern an
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02:17 03.07.2015
Haupteingang zum Luftschiffhafen. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Untersuchungen zum Betrieb des Leistungssportzentrums Luftschiffhafen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG dauern deutlich länger als geplant. Nach Mitteilung der Verwaltung soll das Gutachten im Herbst im Hauptausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt werden. Nach dem Ursprungsbeschluss der Stadtverordneten vom März 2014 hätten die Ergebnisse bereits im Dezember 2014 vorliegen sollen. Zwei Monate vorher hatte die Stadt jedoch gerade erst den mit rund 125 000 Euro dotierten Auftrag ausgelöst.

Ziel der Evaluierung sind nach dem Stadtverordnetenbeschluss vom März 2014 Schlussfolgerungen für die weitere Ausgestaltung der Vereinbarungen. Begründet wurde der von den Linken eingebrachte Antrag auf Evaluierung mit einer ersten Zwischenbilanz fünf Jahre nach der Übertragung des Luftschiffhafens an die eigens gegründete Unternehmenstochter der städtischen Bauholding Pro Potsdam, aber auch mit dem Ziel, nach der Sperrung von zwei Sporthallen Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung zu ziehen.

Die Schwimmhalle und die Leichtathletikhalle waren Ende 2013 wegen mangelhafter Sanierungsarbeiten in den Jahren 2000 und 2003 überraschend gesperrt worden. Beide Hallen konnten wieder in Betrieb genommen werden. Die Sanierungskosten liegen bei 9,35 Millionen Euro.

Über Verzögerungen bei der Evaluierung wurde die Stadt nach Mitteilung der Verwaltung Ende Februar 2015 informiert. Als Gründe waren laut KPMG die „unfallbedingte Krankheit des Projektkoordinators“, eine „verzögerte Bereitstellung von Dokumenten“ und die „Komplexität der Prüfungssachverhalte“.

Die Partnerschaft von Stadt sowie Pro Potsdam und Luftschiffhafen GmbH beim Betrieb des Sportzentrums wird in zehn Verträgen und Vereinbarungen geregelt. Zu den ersten von den Wirtschaftsprüfern benannten Problembereichen zählt die Feststellung, dass die Kommunikation zwischen Stadt und Gesellschaften „verbesserungsfähig“ sei.

Von Volker Oelschläger

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