Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Kalle Pohl kommt nach Teltow
Lokales Potsdam Kalle Pohl kommt nach Teltow
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:44 11.06.2015
Kalle Pohls „Selfi in Del(f)phi: Der Kabarettist gastiert am Samstag um 20 Uhr im Stubenrauchsaal in Teltow, Neues Rathaus, Marktplatz 1-3. Quelle: Oniro Media
Anzeige
Teltow

 Vielen wird Kalle Pohl wohl am ehesten von der früheren RTL-Satireshow „7 Tage – 7 Köpfe“ her bekannt sein. Mit Jochen Busse an der Spitze und Bernd Stelter, Gaby Köster, Rudi Carrell, Mike Krüger und einem jeweiligen Stargast an der Seite lästerte der Rheinländer die jeweils zurück liegende Woche durch. Doch der Kabarettist, Schauspieler und Sänger Kalle Pohl hat viel mehr zu bieten, als nur ein paar kernige Sprüche. Der 1,69 Meter große Komödiant stellt am 13. Juni ab 20 Uhr im Stubenrauch-Saal in Teltow, Marktplatz 1-3, sein neues Bühnenprogramm „Selfi in Delfi“ vor. Der Schreibfehler ist Programm und Kalle Pohl nie allein. Natürlich sind auch seine Bühnenfiguren Tante Mimi und Vetter Hein Spack, in die sich Pohl auf der Bühne in Sekundenschnelle mit Mimik, Stimme und Körperhaltung verwandeln kann, wieder mit dabei. Noch sind einige wenige Karten für den Samstagabend in der Tourist-Information in Teltow, Marktplatz 1-3, in allen bekannten Vorverkaufstellen sowie online unter www.teltow.de zu haben.

MAZ:Was wissen Sie über Teltow?

Kalle Pohl:Offen gestanden nicht viel, deshalb bin ich sehr gespannt auf die wetterfreundliche Stadt, denn das weiß ich: Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge von 551,2 mm ist geringer als der bundesweite Durchschnitt von etwa 800 mm.

Ist Kalle Ihr richtiger Name?

Pohl:Karl Heinz steht im Pass, aber im Rheinland hieß es immer Kaleinz.

Was sagen Tante Mimi und Vetter Hein Spack zum Auftritt in Teltow?

Pohl:„Endlich mal raus aus dem eigenen Muff und kucken, wie andere Leute lachen!“ Worauf ich mich ebenfalls freue.

Wollten Sie schon immer Komödiant werden oder zunächst eher einen „seriösen“  Beruf  ergreifen?

Pohl:Komisch war man in meiner Jugend nur zu Karneval und Familienfesten, ansonsten ging man dem Ernst des Lebens nach. Das tat ich auch eine ganze Weile – bis das langweilig wurde. Ich musste Komiker werden, um zu überleben.

Wie viele Auftritte haben Sie im Jahr?

Pohl:Die eine Seite in mir sagt zu wenig, die andere sagt, es sind zu viele, da ich lieber in Spanien weilen würde.

Wie viele Selfis haben Sie selbst schon gemacht?

Pohl:Unzählige. Hoffen wir also, dass meine These stimmt, dass die Handys demnächst Selfies machen, sobald sie dich sehen. Danach schauen sie sich die Bilder auch selbst an – und löschen sie dann.

Was machen Sie lieber, Kabarett, Theater oder Fernsehen?

Pohl:Am allerliebsten mache ich mich nach Span..., aber das war ja nicht die Frage. Da ich die Abwechslung liebe mache ich gern Kabarett, Theater und Fernsehen.

Wie stimmen Sie sich auf Ihren Auftritt ein?

Pohl:Beim Ton- und Lichtcheck schnuppere ich die Atmosphäre des Raumes, in der Garderobe mache ich ein paar Stimmübungen und vor allem während des Auftritts lebt und wächst die Stimmung – gemeinsam mit meinem Publikum.


 

 

Von Heinz Helwig

Potsdam Ausstellung für Potsdamer Zeichner Jörg Hafemeister - Die fünf Lieblingsköpfe des Karikaturisten

Regelmäßig zeichnet Jörg Hafemeister (53) Karikaturen für die Märkische Allgemeine Zeitung. Nun bekommt der Meister des genauen Blicks und des präzisen Strichs eine eigene Ausstellung – im Kultusministerium. Im MAZ-Interview erzählt er, welche Stadt-Prominenten sich am leichtesten zeichnen lassen – und an welchem er verzweifelt ist.

11.06.2015
Potsdam Tatverdacht nach Brandserie im Kirchsteigfeld - Potsdams Polizei jagt Feuerteufel

Nach zwei Brandserien im Potsdamer Wohngebiet Kirchsteigfeld hat die Polizei „Tatverdächtige“ im Visier. Das gab Maik Toppel, Chef der Polizeiinspektion Potsdam, im Hauptausschuss bekannt. Die Polizei stand in der Kritik, weil sie die eigens gebildete Sonderkommission wieder aufgelöst hatte, ohne ein Ergebnis vorweisen zu können.

11.06.2015

Er verspricht einen schönen Abend voller Musik und auch mit der gebotenen Leidenschaft: Gregor Meyle. Die MAZ präsentiert das Konzert, das der Shooting-Star mit der Hornbrille am Freitagabend im Waschhaus in Potsdam gibt. Zuvor hat er aus dem Notenkästchen geplaudert.

11.06.2015
Anzeige