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Potsdam Kampf um Potsdams Bob-Elite
Lokales Potsdam Kampf um Potsdams Bob-Elite
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10:16 08.03.2018
Abgeholzte Bäume am Rande der Schiffbauergasse. Quelle: Christel Köster
Potsdam


Baumfällungen sind stadtweit Thema. Auch zwischen Schiffbauergasse und Auffahrt zur Humboldtbrücke war die Kettensäge zugange. Baudezernent Bernd Rubelt ( parteilos) gab auf Anfrage von Jana Schulze (Linke) bekannt, dass damit Platz für die „quasi letzte Freiflächengestaltung“ im Kunst- und Kulturquartier geschaffen wurde. Das Gelände soll mit Terrassen, Treppen und Sitzmöbeln zum Verweilen einladen. Trotz Nachfrage von Theaterfreunden wird es in den Abendstunden keine zusätzlichen Straßenbahnen zur Schiffbauergasse geben. Auf Anfrage von Karin Schröter (Linke) bestätigte Rubelt, dass in der Berliner Straße abends keine Bahnen mehr fahren. Mangels weiterer Fahrgäste rechne es sich dort einfach nicht, so der Baudezernent. Dafür sei der 20-Minuten-Takt über die Humboldtbrücke gesichert. Die schlechte abendliche Anbindung der Schiffbauerasse ist in letzter Zeit mehrfach kritisiert worden.

Die Stadt sucht einen geeigneten Platz für die Reste eines historischen Geländers. Die von dem namhaften Stahlbildner Fritz Kühn (1910-1967) um 1960 für die Lange Brücke geschaffene Konstruktion wurden laut Baudezernent Rubelt um 1995 durch ein anderes Geländer ersetzt. Vier Segmente seien bei Erben aufbewahrt. Im Beirat für Kunst im öffentlichen Raum werde über eine Neuaufstellung im Potsdamer Stadtraum diskutiert, so Rubelt auf Anfrage von Karin Schröter (Linke).

Mit einer Änderung des Bebauungsplans haben die Stadtverordneten den Weg für ein Hotel auf dem Gelände des früheren Reichsbahn-Ausbesserungswerkes frei gemacht. Wie im Bauausschuss vereinbart, darf der Neubau hinter dem Klinkergemäuer der alten Wagenhalle 18,50 Meter aufragen. Aktuell wird die Halle unter anderem von einem Erotik-Kino und einem Döner-Imbiss genutzt. Versuche mit größerer Gastronomie scheiterten

360 000 Euro soll die neue Bobanschubstrecke im Luftschiffhafen kosten, ein Drittel davon trägt die Stadt. Das hat Obernbürgermeister Jann Jakobs (SPD) nach einem Hoch auf Potsdams Winter-Olympioniken bekannt gegeben. Auf kritische Nachfrage von Grünen-Fraktionschefin Janny Armbruster zum städtischen Anteil reagierte er brüsk. Die Stadtverordneten müssten das nicht beschließen, aber auch die Fördermittel seien „dann weg – in Oberhof oder sonst wo“. Und dann, so Jakobs, würden sich auch keine Winter-Olympioniken mehr ins Goldene Buch der Landeshauptstadt eintragen, so wie zuletzt Lisa Marie Buckwitz, Christian Poser und Kevin Kuske, der erfolgreichste Bobfahrer der olympischen Geschichte.

Der Jahresabschluss Potsdams für 2015 soll noch im März vorliegen, der Jahresabschluss für 2016 im dritten Quartal. Das hat Kämmerer Burkhard Exner (SPD) auf Anfrage von Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis/FDP) bekannt gegeben. Die Ergebnisse, so viel verriet er bereits, würden jeweils ein Plus in Millionenhöhe ausweisen. Kritik am Zeitverzug wies Exner zurück. Potsdam sei schneller als die Mehrheit der Kommunen im Land. Laut Kommunalverfassung müsste der Abschluss jeweils am Ende des darauffolgenden Jahres vorliegen.

Erstmals seit Urgedenken hatte die Caféteria im Rathaus zur Stadtverordnetensitzung wegen Krankheit zu. Auf die Frage, ob er das schon mal erlebt habe, sagt Hans-Jürgen Scharfenberg (Linke) als längst gedienter Stadtverordneter: „Nö.“ Den umgekehrten Fall habe er schon öfter erlebt: „Dass wir früher fertig waren und sie umsonst mit ihrem Angebot auf uns gewartet haben.“

Von Volker Oelschläger

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