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Potsdam Kampf um den Bus nach Potsdam
Lokales Potsdam Kampf um den Bus nach Potsdam
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19:01 26.02.2018
Die neue Endstation am Campus Jungfernsee. Quelle: Christel Köster
Potsdam/Groß Glienicke

Der Streit um die gekappte Busverbindung zwischen Groß Glienicke und dem Potsdamer Hauptbahnhof schlägt immer höhere Wellen. Am Dienstag um 18.15 Uhr soll es in der Grundschule Hanna von Pestalozza eine Anhörung mit Vertretern vom Verkehrsbetrieb und der Verwaltung geben.

Ortsvorsteher Winfried Sträter will dort vor allem den Bürgern selbst ein Forum zur Schilderung der aktuellen Situation bieten verbunden mit der Frage: „Was kann, was wird sich ändern?“ Erst nach den Betroffenen sollen sich Verwaltung und Verkehrsbetrieb zum weiteren Vorgehen äußern, so sein Plan.

Mit Eröffnung der Straßenbahnlinie zum Jungfernsee am 9. Dezember wurden die direkten Busverbindungen aus dem Norden in die Stadt eingestellt, Fahrgäste müssen seither am Jungfernsee vom Bus in die Tram umsteigen. Kritik vom Beauftragten für Menschen für Behinderung und aus dem Groß-Glienicker Ortsbeirat kam schon lange vor dem Fahrplanwechsel.

Ein vom Ortsbeiratsmitglied Andreas Menzel (parteilos) initiierter Antrag auf Wiederherstellung der durchgängigen Verbindung hat nach seinen Angaben bereits 1100 Unterstützer. „Die Leute sind sehr wütend“, sagt er.

Auch der Ortsbeirat hat sich für die Rückkehr zur alten Verbindung ausgesprochen. Seit Januar ist durchläuft ein Antrag des Ortsbeirates die Gremien der Stadtverordneten, nach dem die Busse von Havelbus und ViP wieder wie früher zum Hauptbahnhof durchfahren sollen.

Der Antrag des Ortsbeirats wurde am Mittwoch im Finanzausschuss vertagt – auf Antrag vom Ortsvorsteher Winfried Sträter (Groß Glienicker Forum). Er begründete die Vertagung auf Nachfrage mit der Anhörung vom Dienstag, für die mit den Vertretern von ViP und Stadtverwaltung kein früherer Termin zu finden gewesen sei.

Peter Kaminski (Linke) mahnte im Finanzausschuss: „Es ist ein akutes Problem; die Umsetzung seit dem Fahrplanwechsel ist eine Katastrophe.“

Von Volker Oelschläger

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