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Potsdam Karikaturen per Mausklick auf "Darkviktory“
Lokales Potsdam Karikaturen per Mausklick auf "Darkviktory“
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17:15 07.04.2014
Für „Tube Clash“ sammelt Marik Roeder Geld. Zu sehen sind hier Figuren von Teilnehmern, die auf die fiktive Insel ziehen könnten. Quelle: Privat
Potsdam

Marik Roeder begann 2010 eigene Animations-Videos zu machen. Heute hat er auf seinem Youtube-Kanal „Darkviktory“ über 68 000 Abonnenten, mehr als 8,5 Millionen Videoaufrufe und ist ein kleiner Star.

Marik Roeder alias Darkviktory ist hauptberuflich Zeichentrickkünstler. Quelle: Privat

„Alles begann ganz stümperhaft, mit der Zeit wurde ich aber immer besser“, sagt Marik, genannt Mik. Gezeichnet hat er schon immer: „Mein Vater ist ein guter Zeichner und diente mir und meinem Bruder oft als Inspiration.“ Und er war schon immer ein Fan von Zeichentrickfilmen und -serien. „Ich wollte das auch können. Also begann ich, mir alles selbst beizubringen.“ Seine Animationen zeichnet er direkt am Rechner mit einem Grafiktablett. „Ich machte eigentlich nichts mehr auf dem Papier“, sagt er.
Pro einer Minute animierten Videos muss man 30 Stunden Arbeit einplanen. „Das variiert natürlich, je nachdem, welche Technik man nutzt und mit wie vielen Hintergründen und Charakteren man arbeitet“, sagt Marik. „Animieren ist eine sehr zeitintensive und mühevolle Arbeit, die ich aber sehr liebe“, sagt er. Ungeduld geht in dem Job gar nicht. Marik stört es nicht, sich so viele Stunden mit einer Minute Film zu beschäftigen. „Ich produziere qualitativ und nicht auf Masse. Ich kann mich, im Vergleich zu anderen Youtubern, die alle zwei Tage ein Video raushauen, noch an jede einzelne Szene erinnern“, sagt er. In diesem Jahr hat er zum Beispiel jeden Tag eine neue Folge seiner „Dschungelcamp“-Parodie veröffentlicht, die es sogar ins Fernsehen geschafft hat. Im Moment gibt es einmal pro Woche rund vierminütige „Deutschland sucht den Superstar“-Videoparodien.

Seine Ausbildung zum Mediengestalter hat Marik vor einem halben Jahr abgebrochen, um sich mit seinen Zeichentrickanimationen selbstständig zu machen. „Ich kann gut davon leben“, sagt er, „es gibt reichlich Nachfrage von verschiedenen Firmen und Formaten“. Marik arbeitet, neben den Youtube-Videos, auch viel an Aufträgen. Seine neueste Idee heißt „Tube Clash“. Dafür hat er eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – eine Internetplattform, auf der man für Projekte Geld sammeln kann. Über 3000 Euro sind schon zusammengekommen. Bei „Tube Clash“ sollen acht bekannte Youtuber auf einer Insel in zwei Teams gegeneinander antreten – als Comic. Die Zuschauer entscheiden am Donnerstag, welche acht von zwanzig zur Auswahl stehenden Kandidaten es schaffen. Auch danach liegt die ganze Handlung in der Hand des Publikums. Welche Wettkämpfe die Teams bestreiten müssen und wer sich mit wem gut versteht. Oder eben nicht. Das ganze Skript wird von Marik aus den Kommentaren der Zuschauer gebaut. Neun Folgen á fünf bis zehn Minuten sollen am Ende herauskommen.

Wenn die erste Staffel „Tube Clash“ ein Erfolg wird, will Marik das im kommenden Jahr wiederholen. „Diese Show soll völlig den Bedürfnissen und Vorlieben des Youtube-Publikums angepasst werden und alle Möglichkeiten der Plattform ausnutzen.“

Von Friederike Steemann

Videos von Marik Roeder gibt es auf www.darkviktory.de | „Tube Clash“ unterstützen kann man unter www.startnext.de/tubeclash

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