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Keim-Alarm im Potsdamer Schwimmbad

“blu“ am Brauhausberg Keim-Alarm im Potsdamer Schwimmbad

Bereits am Wochenende gab es Ärger im „blu“: Nachdem dort das Freizeitbecken mit Fäkalien verunreinigt wurde, ließ man es sofort schließen. Auch das Vario-Becken ist gesperrt – Grund ist eine erhöhte Keimbelastung des Wassers. Die Wasseraufbereitungsanlage ist offenbar schon wenige Monate nach Eröffnung defekt.

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Bis 25. Januar wurde hier noch geplanscht. Jetzt ist das Variobecken wegen Keim-Gefahr gesperrt.

Quelle: Bernd Gartenschläger.

Innenstadt. Das Variobecken im Sportbereich des „blu“-Bads am Brauhausberg ist seit 25. Januar gesperrt. Stadtwerke-Mitarbeiter hatten eine erhöhte Keimbelastung des Wassers bei einer Kontrolle festgestellt und dies dem Gesundheitsamt angezeigt. Wie Stadtsprecher Jan Brunzlow am Montag auf Nachfrage erklärte, war die Wasserqualität nicht mehr gewährleistet, das Lehrschwimmbecken wurde deshalb außer Betrieb genommen und abgesperrt.

Technischer Defekt ist Ursache

Grund für die Keimbelastung in erhöhter Konzentration sei ein technischer Defekt in der Wasseraufbereitungsanlage. Sofort nach Bekanntwerden habe man die erhöhte Wasserbelastung durch entsprechende Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen bekämpft, teilte Stadtwerke-Sprecher Stefan Klotz mit. Hinsichtlich der Wiedereröffnung des Beckens blieb Klotz allerdings im Ungefähren: „Bis die Anlage wieder voll funktionsfähig ist, bleibt das Becken geschlossen.“ Die Fehlersuche laufe noch, hatte er bereits in einer Mitteilung am Samstag erklärt.

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Beim Variobecken handelt es sich um ein spezielles Lehrschwimmbecken, bei dem der Boden je nach Bedarf hoch- oder runtergefahren werden kann – bis zu einer Tiefe von 1,80 Meter. Standardmäßig ist der Boden auf 90 Zentimeter gestellt, damit auch die Kleinsten gefahrlos ins Wasser können. Bei Kursen wird dann die Höhe individuell auf 1,30 oder 1,80 Meter eingestellt.

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Sauna und Wellness stehen im neuen Sport- und Freizeitbad “Blu“ buchstäblich ganz oben. Auf dem Dach laden mehrere Saunen, ein Dampfbad, ein orientalischer Hamam sowie diverse Ruhebereiche zum Saunieren und Entspannen ein. Ein Rundgang durch den Saunabereich.

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Besucher verunreinigt Freizeitbecken

Auch mit dem Freizeitbecken gab es am Wochenende Probleme (MAZ berichtete). Dies lag aber nicht an technischen Problemen, sondern an Fäkalien. Nachdem man die Verunreinigung des Beckens am Freitagnachmittag festgestellt hatte, ließ man es sofort schließen. Am Montag wurde es wieder geöffnet, nachdem das Gesundheitsamt aufgrund der aktuellen Wasserproben grünes Licht gegeben hatte.

Das Sport- und Freizeitbad „blu“ ist erst knapp acht Monate geöffnet. Anfang Juni wurde – zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich – Eröffnung gefeiert. Kostenpunkt des Schwimmbads: rund 40 Millionen Euro.

Von Ildiko Röd

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