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Potsdam Kein Betrug, weil Bankangestellter gut reagiert
Lokales Potsdam Kein Betrug, weil Bankangestellter gut reagiert
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18:41 11.03.2016
Quelle: dpa
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Innenstadt

Ein älteres Ehepaar betrat am Donnerstag eine Bankfiliale Am Kanal in Potsdam. Die beiden baten einen Bankangestellten, ihnen eine größere Summe auszuzahlen. 10.000 Euro sollten es sein, so die Eheleute. Da sie jedoch nicht über die Summe verfügten, würden sie gerne einen Kredit aufnehmen, erklärten sie dem Mann am Schalter.

Bei dem Bankangestellten schrillten sofort die Alarmglocken. Vorsichtig fragte er nach, wofür denn eine solche hohe Summe benötigt wird. Was die Eheleute nun erzählten, bestätigte den Verdacht des Bankangestellten.

Sie berichteten, dass vor einigen Tagen zwei Männer bei ihnen Zuhause diverse Reparaturen durchgeführt hätten. Als Arbeitslohn waren 800 Euro vereinbart, doch das war den Männern plötzlich nicht mehr genug. 10.000 Euro wollten sie jetzt haben.

Die „Handwerker“ setzten die Eheleute derart unter Druck, dass diese sich schließlich zu der Kreditaufnahme entschlossen. Zusammen mit den beiden Männern fuhr man also zur Hausbank. Dort gingen die Eheleute zusammen zum Schalter, während ihre Erpresser auf das Geld warteten.

Aus dem großen Reibach wird nichts

Nach der Schilderung der Eheleute griff der Bankangestellte zum Telefon und alarmierte die Polizei. Recht bald waren die Beamten zur Stelle und nahm die beiden Männer im Alter von 34 und 41 Jahren fest.

Gegen die beiden gebürtigen Rumänen wurde ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet. Die beiden Männer wurden darüber hinaus erkennungsdienstlich behandelt.

Da sie die Arbeiten am Wohnhaus der Eheleute zudem „schwarz“ verrichtet hatten, wurden die Zollbehörden eingeschaltet, die ein gesondertes Verfahren einleiteten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Von MAZonline

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