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Potsdam Keine Strafe für Container am Klosterkeller
Lokales Potsdam Keine Strafe für Container am Klosterkeller
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18:52 31.07.2018
Zur Erlebnisnacht waren die Container vorm Klosterkeller weiß verhüllt. Quelle: Jens Trommer
Innenstadt

Aus den Augen – aus dem Sinn? Mit weißen Tüchern wurde zur Erlebnisnacht am vergangenen Samstag verhüllt, was eigentlich gar nicht hätte da sein dürfen: die Baucontainer, die seit Wochen auf der Friedrich-Ebert-Straße vor der Traditionsgaststätte „Klosterkeller“ stehen.

Die Container sollten zum Straßenfest verschwinden

Wie berichtet hatte die Landeshauptstadt Potsdam von den Berliner Immobilienentwicklern, die für den Umbau des barocken Hauses mit der Nummer 94 verantwortlich zeichnen, verlangt, dass die Container zum Straßenfest verschwinden – andernfalls drohe ein Ordnungsgeld. Dieses wurde bislang aber nicht verhängt – und es ist fraglich, ob das überhaupt geschieht. „Ob eine Strafe ausgesprochen wird, ist noch nicht entschieden“, teilt Stadtsprecher Jan Brunzlow auf Nachfrage der MAZ mit.

Gastwirt fürchtet um sein Geschäft

Wie berichtet, plant der Immobilienentwickler Copro, der in Berlin unter anderem die „Urbane Mitte am Gleisdreieck“ entwickelt, im Ober- und Dachgeschoss des Klosterkeller-Gebäudes Wohnungen zu bauen und im Hinterhof ein Mehrfamilienhaus zu errichten. Anfang Mai hatten die Bauarbeiten begonnen. Derzeit ruhen sie – das hat Gastwirt Bernd Hirschauer erwirkt. Der Baubetrieb schrecke Gäste ab und sei geschäftsschädigend fürs Restaurant.

Von Nadine Fabian

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