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Kinder auf Buchstabenreise in Potsdam

Die etwas andere Sicht auf die Stadt Kinder auf Buchstabenreise in Potsdam

Dass Kinder die Welt oft mit anderen Augen entdecken als Erwachsene, ist kein Geheimnis. An welchen Orten sich in Potsdam versteckte Buchstaben finden lassen, erkundeten deshalb zwölf Acht- bis Elfjährige. Sie dokumentierten ihre Entdeckungen und präsentierten ihre Ergebnisse am Dienstag dem Oberbürgermeister.

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Mit etwas Hilfe entdeckt auch Oberbürgermeister Jann Jakobs die Buchstaben.

Quelle: Barnack

Innenstadt. Das Dach der Wilhelmgalerie ist ein auf dem Rücken liegendes D; die Skulpturen auf der Freundschaftsinsel sind ein K, ein X oder sogar ein V. Kaum ein Erwachsener hat Potsdam bisher wohl mit einem Blick für diese versteckten Buchstaben erkundet.

Zwölf Kinder begaben sich in den vergangenen Monaten deshalb auf Buchstabenreise durch ihre Heimatstadt. Sie dokumentierten ihre Entdeckungen nicht nur auf Fotos, in Kurzgeschichten und mit Malereien, sondern stellten ihr Fazit sogar dem Oberbürgermeister vor. Jann Jakobs besuchte die Acht- bis Elfjährigen gestern zur Eröffnung ihrer Ausstellung „Wie kommt das W in den Baum?“ in der Stadt- und Landesbibliothek.

„Es gibt zu wenige Ks in der Stadt“, war das Fazit der Gruppe, das sie Jakobs mit auf den Weg gaben. Is, Os und Xs gäbe es im Stadtbild hingegen reichlich. Der Oberbürgermeister reagierte prompt. „Der Antrag an die Stadtverordnetenversammlung kommt“, versprach er den Hortkindern, bevor er sich selbst auf Buchstabenreise durch die Bilder der Kinder begab. Denn sie haben in ihrer Ausstellung einzelne Fotos der entdeckten Buchstaben zu ganzen Wörtern zusammengesetzt, die Erwachsene aber auch Kinder noch bis zum 4. Februar im Bildungsforum der Stadt entziffern können.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Leseförderungsprojektes in Potsdam. Deutsche und geflüchtete Kinder lernten im Rahmen der Buchstabenreise ihre Heimatstadt und den Bezug zum Alphabet neu kennen. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitern der Bibliothek sowie von Kinderbuchautor Thomas Hauck, Filmemacherin und Fotografin Kristina Tschesch sowie Autorin und Pädagogin Marikka Pfeiffer. „Die Ausstellung ist eine Anregung für uns alle, nicht immer nur stumpf durch die Gegend zu rennen und nur an Termine und Sorgen zu denken“, lobte Jakob die entstandenen Werke.

Von Victoria Barnack

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