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Kinder wünschen sich grüne Oase in der Stadt

Wettbewerb Plantage Kinder wünschen sich grüne Oase in der Stadt

Schüler der Max-Dortu-Schule und des Fröbel-Hortes präsentierten ihre Ideen für die Umgestaltung der Plantage. Vielfältig und kreative Einfällen fanden sich in den Modellen der Kinder wider. Eine Idee haben alle Projektgruppen thematisiert.

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Tim zeigt anderen Kinder das Projekt, an dem er gearbeitet hat

Quelle: . Foto: Köster

Nördliche Innenstadt. Die Plantage kennen die Schüler der 5b der Max-Dortu-Schule und des Fröbel-Horts nur als Glockenspielplatz, wegen des nachgebauten Glockenspiels der Garnisonkirche. Doch trotz des melodischen Klangs ist die Grünfläche in den Augen der Kinder kein toller Spielplatz, ebenso wenig ein lebendiger, urbaner Ort. Das soll nun geändert werden. In einer Umfrage unter 300 Schülern und Eltern der Voltaireschule und der Dortu-Schule wird bemängelt, dass der Platz nicht sauber, nur für kleine Kinder ausgelegt ist und die Bodenbeläge der Sportanlagen schlecht sind. Die Fläche an der Ecke Dortu-und Yorkstraße wird nun vom Sanierungsträger der Pro Potsdam ausgelobt. In den Anforderungen: die Ideen der Kinder. Sie haben in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro „Gruppe F“ die Gegend erkundet und ihre Ideen zur Neugestaltung in einem Modell umgesetzt und vorgestellt.

Natur ist vorherrschendes Thema

Die Natur spielte in allen vier Modellen die größte Rolle. Die Kinder wollen den Platz mit Bäumen und Sträuchern ausstatten, Sitzgelegenheiten und Spielwiesen durch Hecken abschirmen und durch Outdoorsportgeräte oder ein Basketballfeld die sportlichen Möglichkeiten besser gestalten. „Das hat sehr viel Spaß gemacht“, beschreibt Tim die Arbeit mit den anderen Hortkinder. Die Neun- bis Zehnjährigen haben dabei auch an die Älteren gedacht und wollen gemütliche Ecken für Jugendlichen schaffen. Die meistgenannten Ideen wurden am Ende in einem Modell vereint. Mit dabei ein Klettergerüst, ein Fußballfeld und viel Vegetation, die den Lärm der Stadt ausblenden und den Platz einrahmen soll. Die Ergebnisse der Kinder werden in die Aufgabenstellung der Auslobung einfließen, so dass die Nachwuchsplaner ihre Ideen nach Fertigstellung betrachten können, erzählt Sigrun Grabbe, Teamleiterin der Stadtplanung Pro Potsdam. Sie erwartet von den Gestaltern, dass sie „kreative und neue Ideen“ vorbringen. Mitte des Jahres wird einer von 13 Entwürfen gekürt, der dann in den Jahren 2017/18 umgesetzt werden soll.

Von Lisa Neumann

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