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Potsdam Kinderhaus in Bornim geplant
Lokales Potsdam Kinderhaus in Bornim geplant
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17:43 29.05.2016
Vereinsjubiläum im Treffpunkt Freizeit mit Laureen, Emma, Alex, Jonna und Hanna (v.l.). Quelle: Bernd Gartenschläger
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Bis 2017 will der Verein „Frauen in der Lebensmitte“ (Fidl) sein Angebot auf 200 KIta-Plätze annähernd verdoppeln. Das hat Geschäftsführer Markus Weyh (37) angekündigt. Dafür sollen einerseits die Kapazitäten in den beiden bestehenden Kinderhäusern – „Fridolin“ in der Alleestraße und „Pittiplatsch“ in Alt Nowawes – erweitert werden. Andererseits will „Fidl“ in Bornim ein weiteres Kinderhaus eröffnen. „Wir haben einen Investor gefunden, der nach unseren Wünschen baut“, sagte Weyh am Sonntag beim Jubiläumsfest des Vereins im Treffpunkt Freizeit. „Die Lage ist genial. Es wird dort extrem viel Außenspielfläche geben.“ Der Geschäftsführer hofft, dass die neue Kita im Herbst 2017 eröffnen kann. Jeder weiß, dass in Potsdam, dieser kinderreichen Stadt, händeringend Betreuungsplätze für den Nachwuchs gesucht werden.

Also soll auch die Zahl der Tagespflegeplätze erweitert werden – von derzeit rund 140 auf 170. Da eine Tagespflegestelle nur mit maximal fünf Kindern belegt ist, werden zu den momentan 30 „Tagesmüttern“ und einem „Tagesvater“ weiteres qualifiziertes Pflegepersonal gesucht. „Fidl“ ist in Potsdam der zweitgrößte Träger der Kindertagespflege.

Im Treffpunkt Freizeit wurde 25-jähriges Vereinsjubiläum wurde gefeiert. „In den Wirren der Nachwendezeit gab es ja einen Geburtenknick. So gingen viele Arbeitsplätze von Erzieherinnen, so Weyh. „Einige engagierte Damen befanden sich damals in ihrer gefühlten Lebensmitte und gründeten aus der Not heraus einen Verein, um ihrer Berufung weiter nachgehen zu können. Engagement, Hartnäckigkeit, Leidenschaft und Risikobereitschaft wurden belohnt!“, freute sich Weyh. „FidL“ sichert als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Potsdam mit dem Betreuungsangebot 20 Arbeitsplätze.

Das Kinderhaus „Fridolin“ war vor zwei Jahrzehnten die erste Schlafkita Potsdams. Doch das zusätzliche Betreuungsangebot ließ sich nicht länger finanzieren. Inzwischen mussten die Betreuungszeiten weiter verkürzt werden. Statt von 5.30 bis 20 Uhr hat die Kita nun von 7 bis 18 Uhr geöffnet. „Die Stadt will die Randzeiten nicht finanzieren“, so der Geschäftsführer. Gern würde der Verein künftig auch Hortbetreuung anbieten. In entsprechenden Ausschreibungen habe man sich noch nicht durchsetzen können. Wer sich Kinderhäuser oder Tagespflegestellen von „Fidl“ ansehen möchte, kann dies . nach Anmeldung – bei laufendem Betrieb.

Von Ricarda Nowak

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