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Imbiss am Leipziger Dreieck abgerissen

„Institution“ am Hauptbahnhof verschwindet Imbiss am Leipziger Dreieck abgerissen

Der „Insel“-Imbiss auf dem Leipziger Dreieck ist Geschichte. Das achteckige Kioskgebäude war stets von Hauptverkehrsstraßen umgeben und stand schon längere Zeit leer. Der Abriss am Montag ist das erste sichtbare Zeichen für den geplanten Umbau des Verkehrsknotenpunkts in Potsdams Zentrum.

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Der achteckige Kiosk wurde im Auftrag der Stadt abgerissen.

Quelle: Foto: Degener

Potsdam. Der „Insel“-Imbiss mitten auf dem Leipziger Dreieck ist gestern im Auftrag der Stadt Potsdam abgerissen worden. Das achteckige Gebäude an einer kaum genutzten Tram-Haltestelle am Fuße des Brauhausbergs stand schon lange leer. Zuletzt nutzten die Mitglieder des alternativen Kulturzentrums „Archiv“ die prominente Lage im Stadtraum für Protestplakate gegen die drohende Schließung ihres Hauses.

Letzter Mieter war der Besitzer eines Döner-Imbisses, der sich vor dem Potsdamer Amtsgericht wegen Drogenhandels in dem Objekt verantworten musste. Auf den geschlossenen Jalousien waren bis gestern gesprühte Wörter wie „Speed“ und „Heroin“ lesbar.

„Der Abriss hat nichts mit dem Umbau des Leipziger Dreiecks zu tun“, sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow der MAZ. Tatsächlich ist es aber die erste kosmetische Veränderung auf der Kreuzung. Perspektivisch wird auch die Tramhaltestelle daneben verschwinden, wenn ab Ende 2017 der 14 Millionen Euro teure Umbau des Verkehrsknotenpunktes beginnt. Die Haltestelle dient nur noch als Nothalt in der Wendeschleife, die von der Langen Brücke über die Heinrich-Mann-Allee zum Hauptbahnhof führt. Künftig soll der Schienenverkehr vollständig vom Straßenverkehr abgekoppelt werden und eine neue Wendeschleife entstehen, die direkt um den Busbahnhof führt. Die Baumaßnahmen sollen laut Brunzlow zwei Jahre dauern.

Von Peter Degener

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