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Klipp-Nachfolger erst Anfang 2017

Suche nach Baudezernenten Klipp-Nachfolger erst Anfang 2017

Seit Monaten ist der Baudezernenten-Posten vakant: Im November wurde Matthias Klipp (Grüne) wegen seiner privaten Hausbau-Affäre abgewählt. Der Wunsch-Kandidat für die Nachfolge – Jürgen Rausch (SPD) aus Marburg – machte sich kurz vor der Kür einfach aus dem Staub. Nun muss neu ausgeschrieben werden. Bis September läuft die Bewerbungsfrist. Erst zu Jahresbeginn könnte der Chef-Sessel endlich wieder besetzt sein.

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Ex-Baudezernent Matthias Klipp (Grüne).

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Der Zeitplan für die Suche nach Kandidaten für das Baudezernat steht: Dem Vernehmen nach soll bis September die bundesweite Ausschreibung laufen. Anfang 2017 kann dann in der Stadtverordnetenversammlung die neue Amtsinhaberin beziehungsweise der neue Amtsinhaber gewählt werden. Hinter vorgehaltener Hand wird kolportiert, dass Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Wahlen für das Bau- und für das Kulturdezernat möglicherweise beide zeitgleich über die Bühne bringen möchte. Hintergrund: Die Kulturbeigeordnete Iris Jana Magdowski (CDU) geht im Sommer 2017 in den Ruhestand. Die Nachfolge könnte bereits zuvor geklärt werden.

Anfang 2017 wäre das wichtige Bau-Ressort dann bereits mehr als ein Jahr ohne Dezernent. Anfang November 2015 wurde Matthias Klipp (Grüne) wegen der Affäre rund um seinen privaten Hausbau von den Stadtverordneten abgewählt. Derzeit leitete interimistisch Stadtplanungschef Andreas Goetzmann das Bauressort, Kämmerer Burkhard Exner (SPD) vertritt es nach außen.

Die Suche nach einem Klipp-Nachfolger gestaltete sich bislang denkbar glücklos. Nachdem mit Jürgen Rausch (SPD) aus Marburg an der Lahn bereits ein Bewerber gefunden worden war, auf den sich die Rathauskooperation verständigt hatte, machte der Wunsch-Kandidat überraschend einen Rückzieher. Angeblich hatte seine Frau plötzlich Einwände. Vorausgegangen war ein aufwendiges Auswahlverfahren durch die Personalberatungsfirma Kienbaum. Auch die Grünen, die eine wichtige Aktie an der Besetzung des Postens haben, kamen bei der Kandidatensuche auf keinen grünen Zweig. Letztlich stimmten sie dem SPD-Mann Rausch zu.

Jürgen Rausch

Jürgen Rausch.

Quelle: Ildiko Röd

Beim nächsten Mal ist davon auszugehen, dass die Grünen eine Frau für das Amt favorisieren werden. Zu groß war in den letzten Wochen der Sturm der Entrüstung, dass die Grünen, die sich traditionell die Gleichstellung auf die Fahnen geschrieben hat, bei der Dezernentenkür gleich zwei Männer unterstützte. Neben Rausch für den Bau-Posten hatte sich die Fraktion für den SPD-Politiker Mike Schubert als Sozialdezernenten ausgesprochen. Das sorgte sogar innerparteilich für Kritik.

Von Ildiko Röd

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