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Klipps zweite Amtszeit kein großes Thema

Potsdamer Baudezernent will zweite Amtszeit Klipps zweite Amtszeit kein großes Thema

Matthias Klipp polarisiert. Trotzdem rechnet sich der Grünen-Politiker und Potsdamer Baudezernent Chancen aus, für eine zweite Amtszeit gewählt zu werden. In den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung indes will man erstmal abwarten, wer sich noch so bewirbt im Jahr 2017.

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Bau- und Verkehrsdezernent Matthias Klipp (B90/Grüne) steuert auf eine zweite Amtszeit zu.

Quelle: Barnd Gartenschläger

Potsdam. Begeisterung sieht anders aus: Der Grünen-Politiker Matthias Klipp strebt eine zweite Amtszeit als Potsdamer Baudezernent an, doch die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung halten sich mit Zuspruch zurück. „Kein kategorisches Nein“ kommt von den Linken, deren Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg nichts sagen will, bevor Klipp sich nicht offiziell bewirbt. Es habe dazu noch keinerlei Verständigung in der 14-köpfigen Fraktion gegeben. Der Kreisvorsitzende und Stadtverordnete Sascha Krämer ist da nicht so vorsichtig. Er kritisiert einen „rüden Umgang“ Klipps mit Stadtverordneten und Bürgern sowie mangelnde Kompromissbereitschaft. Ohne einen anderen Politikstil könne er die Wiederwahl Klipps nicht unterstützen.

SPD-Vizefraktionschef Pete Heuer sagte am Freitag der MAZ, bei Bewerbungsverfahren im öffentlichen Dienst dürfe niemand vorab Präferenzen äußern. „Wir SPD-Abgeordneten müssen erst sehen, wer sich noch bewirbt. Erst dann kann man eine Bewertung abgeben.“ Es gehe nach Eignung, Befähigung und Leistung. Klipp könne natürlich mehrjährige Erfahrungen aus Potsdam in die Waagschale werfen.

CDU/ANW-Fraktionschef Matthias Fincken hat sich „noch keine Gedanken gemacht“ und will sich derzeit nicht öffentlich äußern: „Wir müssen uns erst in der Kooperation darüber verständigen.“ Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Peter Schüler erklärte am Freitag, seine Fraktion habe „dazu noch keine Position“, sie werde sich mit der Frage „zu gegebener Zeit“ befassen.

Die Rathaus-Kooperation besteht aus SPD (14 Sitze), CDU/ANW (9), Bündnis 90/Die Grünen (7) und Potsdamer Demokraten/BVB Freie Wähler (2); es hat 32 der 57 Sitze der Stadtverordnetenversammlung.

Von Rainer Schüler

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