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Potsdam Köstlicher Neuzugang am Holländischen Viertel
Lokales Potsdam Köstlicher Neuzugang am Holländischen Viertel
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08:15 28.07.2016
Neuzugang am Holländischen Viertel: Sabine Stempfhuber und Frank Besinger eröffnen die Feinkostmanufaktur „Ölmühle an der Havel“. Quelle: fabian
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Innenstadt

Die Neugierigen und die Gourmets unter den Potsdamern haben sich seit Wochen schon die Nasen am Schaufenster in der Friedrich-Ebert-Straße 28 platt gedrückt, haben zugeschaut wie der helle Fußboden verlegt und die hohen Regale gebaut wurden, in die vor ein paar Tagen feinste Öle, Gewürze und Tees Einzug hielten. Die „Ölmühle an der Havel“ hat über Berlin-Kladow und den Kreuzberger Bergmann-Kiez ihren Weg nun nach Potsdam gefunden. Am Samstag, 6. August, feiern die Inhaber Sabine Stempfhuber und Frank Besinger drei Türen neben dem altehrwürdigen Café Heider die Eröffnung ihres neuen Geschäfts.

Handgemacht und aus eigener Herstellung

Die ersten Kunden tummeln sich indes schon jetzt im Laden, tupfen Weißbrot in Leindotter-, Drachenkopf- und Hanf­öl, wiegen Pestogläser – Tasmanisch oder lieber Orientalisch? – in den Händen, staunen hier und staunen dort. Soft Opening – sanfte Eröffnung – heißt das, was in der Ölmühle in diesen Tagen vonstatten geht. Eine Art Testlauf vor dem großen Tag, an dem alles stimmen soll. Ein Testlauf, der die Chefs froh stimmt. „Wir waren überrascht, dass, sobald die Tür geöffnet war, auch schon die ersten Kunden im Laden standen“, sagt Sabine Stempfhuber. Sicher, in Potsdam gebe es einige Spezialitätenläden, „schöne Sammlungen“, wie die Gewürzexpertin und Produktentwicklerin sagt. In der Ölmühle sei allerdings nicht nur alles handgemacht, sondern auch aus eigener Herstellung.

Kochen, backen, mixen

„Genuss erleben, wo Genuss entsteht“ hat sich das kleine Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Die Ölmühle an der Havel ist eine echte Manufaktur. „Alle Öle, die wir anbieten, haben wir selbst gepresst“, sagt Sabine Stempfhuber. Die Saaten in Bio-Qualität – Raps, Kresse, Senf und vieles mehr – beziehe man direkt von den Bauern aus der Region. Aprikosenkerne und Mandeln seien freilich ein Stück weiter gereist. Ebenso der Pfeffer, von dem es mehr als 20 verschiedene Sorten im Laden gibt, und die Gewürze. Doch egal, ob Uckermark oder Sumatra: Alle Tees, Kräutermischungen und Schokoladen stellen die Havel-Ölmüller nach hauseigenen Rezepturen her. Für die Pestos steht Sabine Stempfhuber gar selbst in der Kreuzberger Manufakturküche. Dort wird täglich gekocht, gebacken und gemixt – auch für Veganer und Menschen, die glutenfrei leben. „Wir versuche, für jeden etwas zu machen – auch preislich.“

Die Geschichte der Ölmühle an der Havel ist noch jung. Gerade einmal vor vier Jahren haben die gelernte Restaurantfachfrau Sabine Stempfhuber und der Unternehmensberater Frank Besinger die Ölmühle bei sich daheim in Kladow gegründet. „Weil uns nichts mehr schmeckte und wir dachten, dass es einfach besser gehen muss“, so Sabine Stempfhuber. Vor zwei Jahren eröffnete das Paar dann seinen „urbanen Dorfladen“ in Kreuzberg. „Dabei wollten wir von Anfang an nach Potsdam, weil wir die Stadt so schön finden. Jetzt ist es endlich geschafft.“

Von Nadine Fabian

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