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Kommunalwahl 2014 Potsdamer Politiker stellen sich
Lokales Potsdam Kommunalwahl 2014 Potsdamer Politiker stellen sich
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23:24 15.05.2014
Die Teilnehmer am MAZ-Forum am 25. Mai 2014 Quelle: MAZ
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Potsdam

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ist nicht mehr weit, das Wahlfieber steigt. Grund für die MAZ bei einigen prominenten Partei-Vertretern nachzufragen und deren Pläne für das Potsdam der Zukunft zu erfahren. Beim MAZ-Forum im Oberlinhaus in Babelsberg geht es am 15. Mai 2014 um 19 Uhr ans Eingemachte.

Bereits im Vorfeld haben wir die geladenen Gäste gebeten, ihre Visionen darzulegen. In kleinen Videoclips werden die Politiker und ihre Kernpunkte vorgestellt.

Ob Mercure-Hotel, Schulpolitik, Parkeintritt, Bettensteuer, Wohnungsmarkt, Stadtfeste oder Verkehrsprobleme – an Themen herrscht in der Landeshauptstadt Brandenburgs kein Mangel.

Geladen sind:

Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg

Seit 1990 ist Hans Jürgen Scharfenberg Stadtverordneter und seit 1995 Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Potsdam. Seine Erfahrung und seine enge Verbindung zur Stadt sind seine Stärken, sagt der Politiker. Für die Zukunft hat er sich unter anderem die Beseitigung der letzten innerstädtischen Brache vorgenommen. Zudem haben er und seine Parteigenosse sich gute Bildungspolitik und Wohnbedingungen auf die Fahne geschrieben. Quelle: Screenshot

Matthias Finken von der CDU

Matthias Finken, pensionierter Berufsoffizier hat ein Ziel: er möchte für die CDU ins Potsdamer Stadtparlament. Sein Anliegen ist es, dass auch der Potsdamer Norden endlich richtig als neuer Stadtteil Potsdam wahrgenommen wird. Die Entwicklung der nördlichen Stadtteile liegt ihm daher ganz besonders am Herzen. Quelle: Screenshot

SPD-Fraktionschef Mike Schubert

Auch nach 15 Jahren politischer Tätigkeit in Brandenburgs Landeshauptstadt hat er "noch richtig Lust" Potsdam mitzugestalten. Dabei kann es durchaus passieren, dass er sich gegen seinen Parteigenossen Jann Jakobs positioniert – und der ist immerhin Oberbürgermeister. Mike Schubert möchte mit seiner Partei auch in Zukunft in Potsdam Verantwortung tragen und für sozialen Ausgleich sorgen. Quelle: Screenshot

Grünen-Fraktionssprecherin Saskia Hüneke

Kunsthistorikerin Saskia Hüneke ist seit dem Mauerfall in der Potsdamer Politik aktiv und möchte auch zukünftig ihren Beitrag zu den leidenschaftlichen Diskursen in Potsdam geben. Sie hat klare Vorstellungen davon, wie man „die alte Schätze hüten kann und sie zu einer neuen schönen Stadt weiterentwickeln kann“. Quelle: Screenshot

FDP-Fraktionschef Johannes Baron von der Osten-Sacken

Johannes von der Osten-Sacken liegt vor allem die Stadtentwicklung am Herzen. Er will Ruinen in der Stadt beseitigen und Räume schaffen, wo sich die Potsdamer wohl fühlen. Da passen seiner Meinung nach Staudenhof und Landtagsschloss nicht zusammen. Quelle: Screenshot

Peter Schultheiß von den Potsdamer Demokraten

Für Peter Schultheiß, ehemaliger Polizeidirektor in Potsdam, steht in seiner Wahlheimat unter anderem die Haushalts- und Finanzpolitik im Blickpunkt. Der gesunde Menschenverstand und Vernunft, so Schultheiß, sollen Triebfedern seiner politischen Arbeit sein. Quelle: Screenshot

Lutz Boede von "Die Andere"

Für Lutz Boede, Fraktionsgeschäftsführer von Die Andere, ist das Potsdamer Stadtparlament ein Ort, wo er hingehört.. Die Stadtverwaltung braucht einfach eine "unabhängige Kontrolle", die städtischen Betriebe müssen "etwas auf Zack" gebracht werden und ein bisschen Humor schade auch nicht, meint der Lokalpolitiker. Quelle: Screenshot

Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis)

Das Anliegen von Wolfhard Kirsch vom Bürgerbündnis Potsdam ist vor allem, dass das Wohnungsangebot in der Landeshauptstadt für "breite Bevölkerungsschichten verbessert wird“. Er möchte sich dafür einsetzen, dass man „mit den Finanzen "sorgsam“ umgeht, anstatt den "Parkeintritt für irgendwelche fremde Leute“ finanziert und dafür die Steuern erhöht. Quelle: Screenshot

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