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„Unterwegsabfälle“ nehmen zu

Potsdam braucht dringend ein Konzept für öffentliche Müllkörbe „Unterwegsabfälle“ nehmen zu

Ein Konzept für die öffentlichen Abfallkörbe kann die Potsdamer Verwaltung erst im nächsten Frühjahr vorlegen. Das räumte sie jüngst im Umweltausschuss ein. Bei der statistischen Erfassung aller Papier- und Müllkörbe habe die beauftragte Firma die neuen Ortsteile und den Norden Babelsbergs ausgelassen, heißt es. Die neue Erhebung soll frühestens am Jahresende vorliegen.

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Die „Unterwegsabfälle“ in der Stadt Potsdam nehmen zu. Doch die Stadtverwaltung kann erst im nächsten Frühjahr ein Konzept für die öffentlichen Abfallkörbe vorlegen.

Quelle: Archiv/Christel Köster

Potsdam. Potsdams Verwaltung hat ein Müllproblem. Bereits 2014 wurde von den Stadtverordneten ein Konzept für Müllkörbe im Straßenraum beauftragt. Doch bislang weiß die Stadt noch nicht einmal, wie viele Container es überhaupt im Stadtgebiet gibt. Mindestens 2600 Stück sind es, doch die neuen Ortsteile und der Norden Babelsberg wurden bislang nicht betrachtet. Eine externe Firma habe unzureichend gearbeitet, frühestens Ende des Jahres sei die Untersuchung abgeschlossen, berichtete die Verwaltung im Umweltausschuss.

Gegenüber den ungehaltenen Ausschussmitgliedern („Zumutung!“) hieß es, dass spätestens im Frühjahr erste Maßnahmen kurzfristig umgesetzt würden. Dazu zählt der Austausch von knapp dreihundert Behältern, die bislang nicht krähensicher sind. Auch Tütenspender für Hundekot sollen im Laufe des Jahres 2016 großflächig an Laternen und Verkehrsschildern angebracht werden. Diese Spender sollen die insgesamt 36 „Hundetoiletten“ ergänzen, die es derzeit im Stadtgebiet gibt.

Probleme bereiten laut Bericht die immer größeren Müllmengen – „Unterwegsabfälle“, wie Kaffee-Pappbecher und Speiseverpackungen nehmen zu. Jährlich entstehen Kosten in Höhe von 655 000 Euro, um 120 000 Mal die Müllkorbe zu leeren. Festgestellt wurde, dass größere Abfallbehälter das Problem nicht lösen, sondern dadurch „die illegale Entsorgung von Hausmüll forciert“ werde. Im Ausschuss wurde kritisiert, dass gleich drei öffentliche Bereiche eigene Müllkörbe parallel verwalten und entleeren: die Stadtentsorgung (Step), die Verkehrsbetriebe (Vip) und das Grünflächenamt haben eigene Behälter. Hinzu kommen private Müllkörbe, beispielsweise von Wohnungsbaugenossenschaften.

Von Peter Degener

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