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Potsdam Korea-Fest auf der Freundschaftsinsel
Lokales Potsdam Korea-Fest auf der Freundschaftsinsel
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18:45 07.08.2016
Einmal im Jahr wird es auf der Freundschaftsinsel asiatisch. Quelle: Bernd Gartenschläger
Innenstadt

Zeit, mal wieder den Hanbok auszuführen! Wer am Samstag in dem traditionell koreanischen Gewand auf die Freundschaftsinsel zum Asiatischen Kulturfest kommt, erhält freien Eintritt. Alle anderen Besucher des Festes, dessen neunte Auflage dem fernen Korea gewidmet ist, zahlen 10 Euro. Ob nun Hanbok oder Jeans – freuen dürfen sich die Besucher in jedem Fall auf einen bezaubernden Abend mit reizvollem Programm. Dafür hat der Förderverein „Freunde der Freundschaftsinsel“ mit der Unterstützung des Koreanischen Kulturzentrums gesorgt. „Jetzt fehlt nur noch eines – gutes Wetter“, sagt Jörg Näthe, Vorsitzender des Freundeskreises und Inselgärtner a.D. Es wäre ein Jammer, wenn all die Papierlampions und Windlichter im Regen untergingen!

Tänze, Musik, Gesang, Sport, Spiele – und natürlich Tee

Das Fest beginnt um 18 Uhr mit einem Pauken- oder viel mehr mit einem Gongschlag. Die Samulnori-Trommler rufen die Gäste zur Bühne am Karl-Foerster-Denkmal, wo Vertreter der koreanischen Botschaft, der Landeshauptstadt und der veranstaltenden Vereine den Abend eröffnen. Anschließend snid auf der Bühne koreanische Tänze, Musik, Gesang und Tea-Kwon-Do zu erleben – und es gibt noch viel mehr zu entdecken, denn wie in den Jahren zuvor wird die ganze Insel bespielt. So wird das Schwanen-Torhaus Hort einer Koreanische Tee-Zeremonie und das Adler-Torhaus zum Koreanischen Imbiss. Auf dem Pappelplatz eröffnet ein Mini-Markt und die Glutzauberdamen gehen um. Auf der Mittelwiese sind koreanische Spiele wie Jegichagi (Fuß-Federball) und Tuho (Pfeilwurf) auszuprobieren, vor dem Ausstellungspavillon Kalligraphie und Holzplattendruck.

Potsdam, 6. August 2016 – Punkt 18 Uhr ein Gongschlag. So begann das Asiatische Kulturfest auf der Freundschaftsinsel, das bei seiner neunten Auflage Korea gewidmet war. Zu entdecken gab es vieles: Musik, Tanz und Gesang, eine Tee-Zeremonie, koreanische Spiele wie Fuß-Federball und Pfeilwurf, Kalligraphie und Malerei...

Malerei aus Deutschland und Korea, Literatur von hier und dort

Der Pavillon selbst beherbergt allerlei Werke „Zwischen den Welten“: Zu genießen sind dort Malerei aus Deutschland – etwa von Marianne Gielen und Ina Lindemann – und aus Korea. In dieser Kulisse lesen Jan-Rolf-Janowski aus dem „Fettnäpfchenführer Korea“ (18.45 Uhr) und Jeong-Hi Go aus den „Wildblumenbriefen aus dem Gefängnis“ (21.45 Uhr); Klaus Klopfer präsentiert zudem seinen Bildervortrag „Eine botanische Reise nach Korea“. Das Fest, das laut Inselgärtner Thoralf Götsch etwas ganz Besonderes ist und die Insel Jahr für Jahr ein wenig fester in das Herz der Potsdamer schließt, klingt mit der Performance der Raki-Feuerkünstler (22.30 Uhr) aus.

Von Nadine Fabian

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