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Korruptionsverdacht im Potsdamer Rathaus

Korrupte Mitarbeiterin im Sozialamt? Korruptionsverdacht im Potsdamer Rathaus

Im Potsdamer Rathaus gibt es den Verdacht auf einen Korruptionsfall. Betroffen ist das Sozialdezernat von Elona Müller-Preinesberger (parteilos). Eine Sachbearbeiterin soll gegen Bezahlung Bescheinigungen ausgestellt haben, hauptsächlich für Flüchtlinge. Es sind bereits Büros durchsucht worden.

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Im Potsdamer Rathaus wird ein Korruptionsfall geprüft.

Quelle: Jacqueline Schulz

Innenstadt. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hat am Mittwochabend die Mitglieder des Hauptausschusses in nicht-öffentlicher Sitzung darüber informiert, dass es einen Verdachtsfall auf Vorteilsnahme im Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung gibt.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ist eingeschaltet

Der Hinweis auf diesen Verdachtsfall sei beim Ombudsmann der Landeshauptstadt, Rainer Frank, eingegangen. Intensive Prüfungen seien gefolgt. Die betroffene Person ist daraufhin beurlaubt worden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin wurde pflichtgemäß von der Stadtverwaltung selbst eingeschaltet. „Die Hinweiskette hat sehr gut funktioniert. Korruption ist ein schwer wiegender Tatverdacht. Wir nehmen daher jeden Hinweis ernst und gehen ihm konsequent nach“, so Jakobs.

Wohnberechtigungsscheine für Flüchtlinge gegen Entgelt ausgestellt?

Nach MAZ-Informationen soll es sich um einen Fall auf Sachbearbeiterebene handeln. Eine Sachbearbeiterin soll wichtige Bescheinigungen ausgestellt haben – entweder beschleunigt oder für Personen, denen diese Bescheinigungen gar nicht zustanden. Dafür soll sie Geld genommen haben. Hauptsächlich soll es um Wohnberechtigungsscheine für Flüchtlinge gehen. Zuständig für Korruptionsdelikte ist die Staatsanwaltschaft Neuruppin. Büroräume im Rathaus sollen durchsucht, Beweismittel sichergestellt worden sein.

Von Ildiko Röd, Marion Kaufmann

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