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Kostenbremse für Stadtwerkefest in Potsdam

Open-Air mit Megastars Kostenbremse für Stadtwerkefest in Potsdam

Glanz und Glamour beim Stadtwerkefest könnten der Vergangenheit angehören: Sie Stadt will das Budget für die Sause deckeln. Beim diesjährigen Fest mit dem Hauptact „Santana“ waren noch rund 1,1 Millionen Euro ausgegeben worden. „Respektabel“ soll das Fest dennoch bleiben, hieß es.

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Leuchtende Augen bei den Besuchern, als Santana beim Stadtwerkefest auf der Bühne erschien.

Quelle: Scheerbarth

Potsdam. Heißt es Abschied nehmen von Top-Acts wie Santana oder Joe Cocker beim Stadtwerkefest? Oder wird künftig möglicherweise nur noch ein einziger Star anstatt der bisher üblichen zwei bis drei bekannten Namen die Massen begeistern?

Stadtwerkefest bleibt „respektabel“

Nach MAZ-Informationen soll 2017 das Budget für das mehrtägige Fest, das vom 30. Juni bis 2. Juli stattfinden wird, bei 800 000 Euro gedeckelt werden. In diesem Jahr hatte das Fest insgesamt 1,1 Millionen Euro und damit mehr als vorgesehen gekostet. Eine eine halbe Million Euro kam vom Gaslieferanten Verbundnetz AG.

Das wird sich ändern: „Künftig wird das Stadtwerkefest von allen Tochterunternehmen gemeinsam finanziert“, erklärte Stadtwerkechef Horst-Müller Zinsius. Für ein solches Budget könne man immer noch ein respektables Fest mit bekannten Künstlern gestalten, erklärte er.

„800000 Euro sind eine ordentliche Summe“

Linken-Kreischef Sascha Krämer begrüßte am Donnerstag die finanzielle Deckelung: „800 000 Euro sind eine ordentliche Summe, allerdings ist das Stadtwerkefest dieses Geld auch wert.“ Es sei sinnvoll, das Fest in einem „bürgerfreundliches und vernünftigen Ausmaß zu gestalten“, so Krämer.

SPD-Fraktionschef Pete Heuer sagte: „Ich wünsche mir einen stärkeren Zuschnitt auf die Potsdamerinnen und Potsdamer, die die eigentlichen Kunden der Stadtwerke sind und damit letztlich auch die Finanziers des ,kostenlosen’ Events.“

Von Ildiko Röd und Jens Trommer

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