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Potsdam Kostenloser Kurs für Mädchen und Jungen
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15:50 12.05.2016
Die Berlinerin Hannah-Melkemaryam Claus vom Berliner Hildegard-Wegscheider-Gymnasium und Phil Carstensen vom Potsdamer Bertha-von-Suttner-Gymnasium haben am Kolleg bereits teilgenommen Quelle: Kay Herschelmann
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Potsdam

Computerbegeisterte Jugendliche aus den Bundesländern Brandenburg und Berlin können sich beim Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) noch bis zum 22. Mai für ein kostenloses Schülerkolleg-Programm bewerben. Angesprochen sind interessierte Mädchen und Jungen aus den Klassenstufen 7 bis 12. Eingereicht werden müssen das jüngste Zeugnis und ein Schreiben zu den Beweggründen für eine Teilnahme. Es liegen nach Angaben des HPI bereits viele Interessensbekundungen vor. Ein Großteil stammt aus Potsdam und Berlin sowie aus der Umgebung der beiden Hauptstädte, aber auch Anreisen aus weit entfernten Orten wie Mixdorf bei Eisenhüttenstadt, Grünheide (Mark) oder Vetschau im Spreewald werden nicht gescheut.

Nach den Sommerferien startet das HPI-Schülerkolleg schon in sein achtes Jahr. „Wir wollen damit Schülerinnen und Schüler aus den Ländern Brandenburg und Berlin für die Möglichkeiten moderner Computertechnologien begeistern“, sagt HPI-Direktor Christoph Meinel. Gefördert würden sowohl erste Neugier als auch konkrete Begabungen. Das HPI richtet dazu pro Schuljahr dem Alter und Können angepasste Arbeitsgemeinschaften ein. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten des Instituts sowie brandenburgische Informatik- und Mathematiklehrer betreuen die Teilnehmer. Diese treffen sich jeden zweiten Dienstag am HPI in Potsdam-Babelsberg, S-Bahnhof Griebnitzsee.

Die Teilnehmer des laufenden Programms, das am 14. Juni mit der Überreichung der Zertifikate durch Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) endet, stammen aus Blankenfelde-Mahlow, Borkwalde, Brandenburg/Havel, Brieselang, Eggersdorf, Ketzin, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Neuenhagen, Rangsdorf, Schönwalde-Glien, Werder, Wustermark und Zossen. 50 Prozent der Teilnehmer kommen von Potsdamer Schulen, fast ein Viertel kommt aus Berlin und die übrigen aus dem Umland.

In den Arbeitsgemeinschaften für die Sekundarstufe I wird zum Teil auf sehr spielerische Weise – auch ohne Einsatz des Computers – in die Grundlagen der Informatik eingeführt. Erste Programmierkenntnisse sammeln die Teilnehmer zum Beispiel beim Steuern eines Roboters. Ferner stehen die Messung und Verarbeitung von Umweltdaten auf dem Programm sowie die Funktionsweise von Suchmaschinen im Internet.

Die Arbeitsgruppe der Sekundarstufe II wird unter anderem Mikrochips am Computer konstruieren sowie mit einer Programmiersprache an der Entwicklung einer Smartphone-App arbeiten. Mit dieser App können unterwegs geografische und lokale Informationen gesammelt und geteilt werden.

Bewerbungen unter www.hpi.de/schuelerkolleg

Von MAZ online

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