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Krimi-Premiere in Potsdam

Raimon Weber im MAZ-Media-Store Krimi-Premiere in Potsdam

Raimon Weber stellte im MAZ-Media-Store seinen Wende-Thriller „Die Blutmauer“ vor. MAZ-Leser halfen ihm dabei, den Plot so authentisch wie möglich zu schaffen.

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Lebt in Unna, liest in Potsdam: Autor Raimon Weber.

Quelle: Foto: Friedrich Bungert

Potsdam. Ein Mann erschießt sich, weil er das Telefon mit der Waffe verwechselt, die auf seinem Nachttisch liegt. Ein anderer erstickt am eigenen Gepupse, weil er gerade eine Bohnen-Kohldiät macht... Auch die kuriosesten Todesarten hat Raimon Weber drauf – seine Zuhörer sollen schließlich auch mal lachen können an diesem Abend, an dem es im MAZ- Media Store sehr, sehr finster wird.

MAZ-Leser gaben Recherchetipps

Der Autor aus Unna (Nordrhein-Westfalen) stellte am Donnerstag in der beliebten Reihe „Krimi live“ seinen Potsdam-Thriller „Die Blutmauer“ vor. Die Recherche führte Raimon Weber nicht nur ins Stadt- sondern auch ins MAZ-Archiv und zu einigen MAZ-Lesern nach Hause. „Ich wollte eine lebensechte Kulisse erschaffen“, sagt Raimon Weber. „Die Stadt im Buch ist real, der Fall fiktiv.“ Die Details, die Atmosphäre aber müssten stimmen.

Mit Lokal- und Zeitkolorit konnte unter anderem Elisabeth Götz (66) dienen. Die pensionierte Lehrerin hatte sich im März auf den MAZ- Aufruf hin bei Raimon Weber gemeldet und ihm aus der Wendezeit berichtet. Bei der Premieren-Lesung sitzt Elisabeth Götz – Ehrensache – in der ersten Reihe. Bis 1988 lebte Elisabeth Götz in der Truman-Villa am Griebnitzsee. Sie finde es interessant, wie jemand an die DDR und den Mauerfall herangeht, der nicht aus dieser Gegend stammt. Beinahe drei Stunden habe sie mit Weber zusammen gesessen. „Das Gespräch hat auch in mir vieles angestoßen“, sagt sie. „Ich frage mich seither: Wie gehen wir hier eigentlich an unsere Vergangenheit heran? – Ich glaube, wir haben sie viel zu lange liegen gelassen.“

„Die Blutmauer“, Ullstein-Verlag, 272 Seiten, 9,99 Euro.

Von Nadine Fabian

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