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Ku-Klux-Klan erscheint nicht zur eigenen Gründung

Potsdam vorbereitet Ku-Klux-Klan erscheint nicht zur eigenen Gründung

Ein Ableger des US-amerikanischen Ku-Klux-Klans wollte ein Danilo Krause auf dem Platz der Einheit in Potsdam gründen. Er sorgte damit bei Polizei und Staatsanwaltschaft für Verwirrung. Doch weder er, noch andere weiße Kapuzen waren Freitag zu sehen. Haben sie etwa ihre eigene Gründung verpasst? War man von Polizei, Presse und Linken abgeschreckt?

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Quelle: Wikipedia

Innenstadt. Im Grunde waren alle vorbereitet, nur die Geheimbündler, die in aller Öffentlichkeit am Freitag auf dem Platz der Einheit eine Ortsgruppe des Ku-Klux-Klan (KKK) gründen wollten, fanden sich entweder nicht ein oder waren nach einer vorsichtigen Begehung doch abgeschreckt.

Neben diverser Presse und einem Funkstreifenwagen warteten nämlich, über den Platz verteilt, rund 50 Potsdamer Linke und Alternative auf den Beginn der Veranstaltung, um zu zeigen, was sie von einer rechtsradikalen, faschistischen Gruppierung in der Stadt halten würden. Man begrüßte sich fröhlich, man rieb sich die Hände, man scherzte – „Hat jemand ein Kreuz und ein Feuerzeug dabei?“, „Wo ist die Schere für meine weiße Kapuze?“ – doch am Ende zogen alle fröhlich und ein klein wenig erleichtert wieder von dannen.

Ein gewisser Danilo Krause hatte zuvor die Potsdamer Medien informiert und sich als Initiator ausgegeben. Er rief zudem bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft an, ob das rechtens sei, meldete aber keine Veranstaltung an. Da der Herr nirgends eine Nummer hinterließ, bleibt der Grund des Abbruchs im Dunkeln. Es hätte allerdings auch wenig Sinn ergeben, einen Geheimbund auf einem Platz in der Stadtmitte zu gründen ...

Von Jan Bosschaart

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