Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Künstler hoffen auf Verbleib im Rechenzentrum

Stiftung bereit für Dialog Künstler hoffen auf Verbleib im Rechenzentrum

Wie geht es weiter mit den Räumen für Künstler in der Innenstadt? Hat das Rechenzentrum 2018 als Hort der Kreativen ausgedient? Die Künstler wollen bleiben und die Stadt kann sich eine Verlängerung des Mietvertrages vorstellen. Auch die Stiftung Garnisonkirche schließt Gespräche nicht aus, stellt aber eine Bedingung.

Voriger Artikel
Cordelia – erste Shopping Queen von Potsdam
Nächster Artikel
Lautes Konzert, sensible Session

Stiftung Garnisonkirche und Rechenzentrum – wie lange noch Nachbarn?

Quelle: Ralf Hirschberger

Potsdam. Der Mietvertrag für die Künstler und Kreativen im Rechenzentrum an der Breiten Straße läuft Ende August 2018 aus. Doch eine Verlängerung bis 2023 ist durchaus möglich, wie in der vergangenen Woche im Hauptausschuss deutlich wurde.

Währenddessen soll rund um die Plantage – insbesondere auf dem Areal Langer Stall/Alte Feuerwache – ein Zentrum für die Kreativwirtschaft bezugsfertig errichtet werden.

Der Sprecherrat der kreativen Nutzer des Rechenzentrums bedankte sich öffentlich bei den Stadtverordneten für den Beschluss, 460 000 Euro bereitzustellen, damit das Rechenzentrum parallel zum Bau des Garnisonkirchturms genutzt werden kann.

Workshop im Frühjahr

Die Stadtverwaltung Potsdam möchte noch im Frühjahr 2018 einen Szenario-Workshop abhalten, um „einen offenen Diskussionsprozess“ zur künftigen Entwicklung des Areals rund um den Langen Stall, Alte Feuerwache, Rechenzentrum und Garnisonkirche zu schaffen, erklärte Harald Kümmel, Büroleiter des Oberbürgermeisters, am Dienstagabend im Bauausschuss.

Am Freitag veröffentlichte dann die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V. eine Mitteilung, in der sie auf die aktuelle Situation einging.

Stiftung stellt Bedingung für Verlängerung

Trotz allen Ärgers über die ausgearteten Proteste am Rande des Gottesdienstes zum Baustart des Turms der Garnisonkirche, begrüßt die Stiftung die Idee, den Künstlern „eine dauerhafte eine Unterbringung außerhalb des Rechenzentrums zu ermöglichen“, heißt es.

Eine aktive Teilnahme an dem angestrebten „Szenarien-Workshop Strategieentwicklung für die Kunst- und Kreativwirtschaft in Potsdams Mitte“ wird nicht ausgeschlossen.

Nur eines steht für die Stiftung von vornerein fest: Es darf nicht darum gehen, „das Baurecht, konkretisiert durch Sanierungsziele, in Frage zu stellen“. Zudem geht die Stiftung davon aus, „dass Kosten, die durch eine verlängerte Duldung anfallen, der Stiftung in jedem Fall erstattet werden“.

„Auf dieser Grundlage sind Stiftung und Fördergesellschaft bereit, die Gespräche zwischen Nutzerinnen und Nutzern des Rechenzentrums und der Landeshauptstadt zu unterstützen“, sagte Prof. Dr. Matthias Dombert, Vorsitzender der Fördergesellschaft und Mitglied des Kuratoriums.

„Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“, sagte Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Huber und fügte hinsichtlich der Suche nach einem neuen dauerhaften Standort hinzu: „Dafür ist die Stadt verantwortlich.“

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
7b1a3dba-c221-11e7-939a-14d1b535d3f1
Potsdamer Lichtspektakel 2017

Es werde Licht! Drei Nächte lang wird Potsdam mit einem Lichtspektakel von Freitag bis Sonntag illuminiert.

Die Karikaturen des Potsdamers Hafemeister

Jörg Hafemeister karikiert seit Jahren die Potsdamer Lokalpolitik. Nun hat er immer mittwochs seinen festen Platz im Potsdamer Stadtkurier. Wir zeigen an dieser Stelle alle Karikaturen.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg