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Kulturzentrum wird aufgemöbelt

Investitionsstau in Höhe von 110.000 Euro Kulturzentrum wird aufgemöbelt

Beim Studentischen Kulturzentrum (Kuze) in der Hermann-Elflein-Straße 10 gibt es einen Investitionsstau in Höhe von 110 000 Euro. Das gab die Sprecherin des Studentenwerks, Gudrun Wewetzer, auf MAZ-Anfrage bekannt.

Das Studentenwerk ist seit dem 1. September 2012 Eigentümer der Immobilie mit dem Kuze und dem vom Offenen Kunstverein bespielten Kunstwerk. Das vorhandene Nutzungskonzept sowie alle Mietverträge seien durch das Studentenwerk übernommen worden. Damit sei das Kuze als größter studentischer Kulturstandort in der Innenstadt gesichert.

Im Zusammenhang mit den Kaufverhandlungen habe das Studentenwerk durch einen Bausachverständigen ein Gutachten anfertigen lassen, der einen Investitionsbedarf von 110.000 Euro festgestellt habe. Bis zum 31. Dezember 2012 sei die Immobilie im Auftrag des Studentenwerks noch von der früheren Hausverwaltung betreut worden. Mit Beginn des neuen Jahres sei das Kuze in die Verwaltung des Studentenwerks übergegangen. Eine erste Begehung habe stattgefunden. „Zwingend notwendige und sicherheitsrelevante Arbeiten“ seien oder würden beauftragt. Dazu gehöre auch die Wartung der Brandmeldeanlage. Die Abarbeitung der Baumängel erfolge schrittweise nach Dringlichkeit und finanziellen Möglichkeiten.

Das Kuze war ab 2004 mit einer Förderung von einer Million Euro auf einem Grundstück errichtet worden, das schon seit 1989 kulturell genutzt wurde. Im Gegenzug für die Förderung musste der private Investor für 25 Jahre eine weitere kulturelle Nutzung zusichern. Im Streit um mängelbedingte Mietminderung drohte er jedoch mit Insolvenz. Bei Zwangsversteigerung wären alle Nutzungsauflagen hinfällig gewesen. (Von Volker Oelschläger)

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