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Kunstdepot am Hauptbahnhof

Schlösserstiftung will auf altem RAW-Gelände 7,5 Millionen Euro investieren Kunstdepot am Hauptbahnhof

Die Pläne der Schlösserstiftung zur Errichtung eines Depots zwischen Babelsberg und der Innenstadt nehmen langsam Gestalt an. Noch im Spätsommer oder Herbst soll die Gestaltung eines Gebäudekomplexes an der Friedrich-Engels-Straße auf dem Gelände des früheren Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) stehen.

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Blick von der Friedrich-Engels-Straße auf Baufeld zwischen „Erhard Automotive“ und der alten RAW-Reparaturhalle.

Quelle: Volker Oelschläger

7,5 Millionen Euro aus dem bestehenden Masterplan zur Rettung bedeutender Kulturgüter will die Schlösserstiftung investieren. In den Fonds haben die Stiftungsgeber Bund, Berlin und Brandenburg bislang rund 155 Millionen Euro eingezahlt. Derzeit wird bereits eine Neuauflage diskutiert.

Anders als vielleicht einige erwartet hätten, wird beim geplanten neuen Depot bewusst nicht auf eine historisierende Bauweise gesetzt. „Es soll eine ganz klar zeitgemäße Architektur entstehen“, kündigte der Leiter des Masterplan Ayhan Ayrilmaz gegenüber der MAZ an. Das Gebäude werde zudem von einer besonders nachhaltigen Bauweise mit Klimafunktionen für geeignete konservatorische Bedingungen und niedrigen Energieverlusten geprägt sein.

Gestaltet werden soll der Komplex auf dem von Semmelhaack Immobilien erworbenen rund ein Hektar großen Gelände neben dem Autozulieferer Erhard Automotive vom Berliner Architekten Volker Staab, der schon häufiger für die Schlösserstiftung tätig war. Zunächst sollen in dem neuen Depot rund 1700 Gemälde, 700 Rahmen sowie 1500 Möbel und sonstige Ausstellungsstücke aus dem Bestand der Stiftung gelagert werden. Bisher waren die Objekte provisorisch an unterschiedlichen Standorten, vorrangig jedoch im Neuen Palais untergebracht.

Schon heute denke die Schlösserstiftung über eine „additive Erweiterung“ des geplanten neuen Speichers nach, so Ayrilmaz. Gedacht sei an ein zweites Depot für Skulpturen. Das erworbene Gelände lasse entsprechende Erweiterungen zu, sagte Ayrilmaz. An eine Ergänzung sei aber erst ab 2017 gedacht.

Die Bauanträge für das Gemälde- und Möbeldepot sollen im kommenden Jahr eingereicht werden. 2015 ist dann der Start der Bauarbeiten vorgesehen. Ursprünglich sollte das neue Stiftungsdepot auf dem Gelände des ehemaligen Hans-Otto-Theaters (HOT) in der Zimmerstraße entstehen. Die Pläne für ein unterirdisches Lager dort wurden aber aus Kostengründen fallengelassen. (Von Gerald Dietz)

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