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Potsdam Kunstspeicher taucht aus der Versenkung auf
Lokales Potsdam Kunstspeicher taucht aus der Versenkung auf
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07:44 25.03.2014
Blick vom Schafgraben auf den Persiusspeicher. Hinten die Brücke der Zeppelinstraße. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Stadt prüft bei der Suche nach Alternativen für die von Verdrängung bedrohte Kunst- und Kreativszene eine Reaktivierung des in Vergessenheit geratenen Kunstspeichers in der Zeppelinstraße. Am Mittwoch gab es nach Mitteilung des Rathauses einen ersten Vor-Ort-Termin, an dem neben dem Kulturamt und dem für die städtischen Immobilien zuständigen Kommunalen Immobilienservice (Kis) auch Vertreter der akut bedrohten Atelierzentren "Kunsthaus 17", "Sans titre", "Scholle 51" und der Alten Brauerei beteiligt waren.

Die Prüfung einer Umnutzung des in den 1840er Jahren von Ludwig Persius errichteten Speichergebäudes läuft nach Angaben von Rathaussprecherin Christine Weber parallel zu den Plänen der Stadt, das derzeit von der Bundespolizei genutzte Gebäude der alten Husarenkaserne an der Berliner Straße als Künstler- und Gründerzentrum in das Kulturviertel Schiffbauergasse zu integrieren. Wie berichtet, steht dieses Haus frühestens 2019 mit der Eröffnung des neuen Bundespolizeipräsidiums in der Heinrich-Mann-Allee zur Verfügung.

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Seither weiß die Stadt nicht so recht, was sie mit diesem Haus eigentlich anfangen soll. Ein Übernahme-, besser Rücknahmeangebot gab es vom früheren Eigentümer, der das Grundstück für 200.000 Euro von der Treuhandanstalt erworben und mit einigem Gewinn für 1,25Millionen Euro an die Stadt weiter verkauft hatte. Seine Offerte lautete, das Gebäude für einen Euro Erbpacht zu übernehmen und der Stadt gelegentlich für Ausstellungen zu überlassen. Die Stadt lehnte ab.

2003 kam es in einer Neueröffnung des Ausstellungsraumes über eine öffentlich-private Partnerschaft, die aber nur kurz währte, weil der private Partner rasch wieder verschwand. Danach wurde der Speicher vom Hans-Otto-Theater als Lagerraum genutzt. Unerfüllt blieb die Hoffnung von Kommunalpolitikern, den Speicher zu verkaufen und den Ertrag an anderer Stelle für die bildende Kunst einzusetzen. 2002 hatte die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der Grünen einen Beschluss gefasst, der diese Finanzrochade skizzierte.

Von Volker Oelschläger

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