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Kunstwerk am Staudenhof zerschmettert

Rätselraten um kaputtes Kunstwerk in Potsdam Kunstwerk am Staudenhof zerschmettert

Seit vier Jahrzehnten thront der Pflanzturm des Künstlers Jürgen von Woyski über dem Eingang zum Staudenhof in der Potsdamer City. Nun hat die monumentale Plastik ihre stolze Krone eingebüßt. Ob sie mutwillig zerschlagen wurde oder ob der Zahn der Zeit das Material zernagt hat, ist noch unklar.

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Die Trümmer der Krone liegen noch zu Füßen des Kunstwerks.

Quelle: Peter Degener

Innenstadt. Ein trauriges Bild bietet sich derzeit Passanten vor der Stadt- und Landesbibliothek. Der Pflanzturm am Entree zum Staudenhof hat seine Krone verloren. Ob die Spitze der etwa fünf Meter aufragenden Keramikplastik mutwillig zerstört oder Opfer von Wind, Wetter und Zeit wurde, ist derweil noch unklar. Der Steinmetz und Plastiker Jürgen von Woyski (1929 bis 2000) hat den Pflanzturm um 1975 gestaltet. Er verwendete dazu Steinzeugrohre wie sie für unterirdische Abwasserleitungen verwendet wurden und arbeitete sie nach seinem Vorstellungen und Entwürfen um. Das Kunstwerk besteht aus einem Säulenschaft, der in zwei floral gestalteten Kronen ausläuft, die an Blüten erinnern. Ein Gegengewicht erhält diese monumentale Säule durch zwei runde, eingehängte Blumenkübel. Glück im Unglück: Der Pflanzturm sollte in diesen Tagen laut Stadtverwaltung ohnehin saniert werden. Der Pflanzturm ist nicht das einzige Werk Jürgen von Woyskis in Potsdam. So hat er auch das „Liebespaar unter dem Schirm“ geschaffen, das auf der Freundschaftsinsel zwischen Schwanentor und Pavillon steht, die Gedenkstele für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gegenüber dem Eingang zum Neuen Garten – eine riesige steinerne Fackel und die Postmeilensäule vor dem Hotel „Mercure“. nf

Von Nadine Fabian

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