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Labor-Neubau ebenfalls versteigert

Biotech-Campus Hermannswerder Labor-Neubau ebenfalls versteigert

Jetzt ist der Biotech-Campus auf Hermannswerder vollständig in neuen Händen. Auch ein Neubau, der beim ersten Aufruf am Donnerstag keinen Bieter gefunden hatte, wurde nun für das Mindestgebot von 1,35 Millionen Euro von der Investitionsbank des Landes Brandenburg versteigert.

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Der Neubau von 2002 ist nun auch versteigert.

Quelle: Friedrich Bungert

Hermannswerder. Zum Mindestgebot von 1,35 Millionen Euro ist am Donnerstag ein Laborgebäude auf Hermannswerder in Besitz der Investitions- und Landesbank (ILB) versteigert worden. Damit ist der Biotech-Campus Potsdam vollständig in neue Hände geraten. Zuvor waren bereits vier historische Backsteingebäude für knapp vier Millionen Euro unter den Hammer gekommen.

Erbbaurechte bis 2076 wechselten den Besitzer

„Wir haben den Neubau am Ende der Auktion noch einmal aufgerufen“, sagte Gerd Fleischmann, Vorstand der Deutsche Grundstücksauktionen AG, der MAZ. „Bei dem Bieter handelt es sich um dieselbe Gesellschaft, die auch die anderen vier Gebäude erworben hat“, so Fleischmann. Beim ersten Aufruf war der Neubau von 2002 mit 3200 Quadratmetern Nutzfläche und Sicherheitslabors noch ohne Bieter geblieben. Veräußert wurden nur die Erbbaurechte bis zum Jahr 2076, da die Grundstücke im Besitz der Hoffbauer-Stiftung sind.

Stadt will, dass Biotech-Firmen sich bevorzugt in Golm ansiedeln

Die ILB wollte die Versteigerung der Objekte nicht kommentieren. „Sobald der Verkauf rechtssicher ist, werden wir bekannt geben, wer der neue Eigentümer ist“, sagte ILB-Sprecher Matthias Haensch. Auf dem Campus sind zwölf Unternehmen aus der Biotech-Branche mit rund 250 Mitarbeitern angesiedelt. Knapp ein Drittel der Flächen steht derzeit leer. Seit 1994 hatte die ILB den Standort entwickelt, dessen Verwaltung gehöre aber nicht zu ihren Aufgaben, begründete Haensch den Verkauf.

Der Bedarf an Laborflächen in Potsdam sei „sehr, sehr hoch“, sagte Stefan Frerichs, Chef der Potsdamer Wirtschaftsförderung. Er hoffe, dass durch den Verkauf keines der Unternehmen aus Potsdam abwandere. Langfristig sei es aber im Sinne der Stadt, wenn sich Biotech-Unternehmen im Wissenschaftspark Golm konzentrieren würden.

Von Peter Degener

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