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Potsdam Lange Brücke bleibt während linker Demo frei
Lokales Potsdam Lange Brücke bleibt während linker Demo frei
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12:19 26.04.2016
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Innenstadt

Der Potsdamer Hauptbahnhof ist am Mittwoch erneut Ausgangspunkt einer Demonstration. Ein offe­nes Bünd­nis, das sich gegen die rechtspopulistische Pegida-Bewegung und ihren Potsdamer Ableger Pogida positioniert, ruft unter dem Motto „United Against Racism & Sexism“ dazu auf, auf die Straße zu gehen und „für eine bessere Zukunft für Schüler und Schülerinnen, Geflüchtete, Auszubildende und Studierende“ zu kämpfen.

Aktionstag gegen Rassismus und Sexismus

Beginn der Demonstration soll um 16 Uhr auf der Seite des Hauptbahnhofs in der Babelsberger Straße sein. „Wir wer­den gemein­sam von dort star­ten und gegen 18 Uhr am Bas­sin­platz enden“ heißt es in dem Aufruf, der seit einigen Wochen als Flugblatt in der Stadt und auf diversen linken Plattformen im Internet die Runde macht. Der Aktionstag gegen Rassismus und Sexismus klingt mit Musik und Performances aus – das Ende ist für 21.30 Uhr angekündigt. Neben der Potsdamer Songwriterin Jonte werden Bande Vacillando (Berlin) sowie Refpolk und Daisy Chain (Berlin/Athen) auf dem Bassinplatz auftreten.

Lange Brücke voraussichtlich nicht gesperrt

Laut Polizeisprecher Axel Schugardt ist die Demo ordnungsgemäß angemeldet und auch genehmigt worden. „Die Lange Brücke wird dafür voraussichtlich nicht gesperrt“, so Schugardt. „Letztendlich hängt das aber von der Anzahl der Demonstranten ab. Wenn es sich um eine kleinere Gruppe handelt, leiten wir sie über den Bürgersteig. Ist die Gruppe größer, ist es möglich, dass eine Fahrspur der Langen Brücke – und zwar die Spur stadteinwärts – kurzzeitig gesperrt wird.“ Der Aufwand sei aber nicht mit dem zu vergleichen, der in den vergangenen Monaten bei den Kundgebungen der Pogida und den Gegendemonstrationen erforderlich war. „Mit kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen ist aber zu rechnen.“

Flüchtlinge haben Forderungen

Am Mittwochvormittag will die Flüchtlingsinitiative Berlin-Brandenburg zudem über eigene Aktionen rund um die Demonstration informieren. Die Initiative will über „diskriminierende Gesetze, Unterschiede zwischen Gesetz und Realität, Residenzpflicht, Lager- und Wohnungspolitik, Verbot von Studium und Arbeit, Schikanen bei der Familiengründung und die Praxis der Duldung und Abschiebungen“ informieren und der Landesregierung später ein entsprechendes Memorandum übergeben.

Von Nadine Fabian

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