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Lange Brücke in Potsdam bleibt frei

Pogida-Demo am Mittwoch Lange Brücke in Potsdam bleibt frei

Eine verkehrstechnisch gute Nachricht: Die Lange Brücke in Potsdam bleibt Mittwochabend frei. Der Pogida-Abendspaziergang soll offenbar vom Hauptbahnhof in eine andere Richtung führen. Angemeldet ist die Demo erstmals von einem Holger Schmidt - der gar nicht Holger Schmidt heißt.

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Pogida will wieder am Potsdamer Hauptbahnhof starten.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Zumindest der Weg über die Lange Brücke in die Innenstadt dürfte Mittwochabend frei bleiben: Der 11. „Abendspaziergang“ der Pogida soll um 18.30 Uhr vom Hauptbahnhof über die Babelsberger Straße Richtung Zentrum Ost und nicht wie beim letzten Mal Richtung Filmmuseum führen.

Sperrungen in Zentrum Ost

„Die Lange Brücke bleibt frei befahrbar“, teilt die Polizeidirektion West am Dienstag mit. Trotzdem sei mit zeitweisen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Der Bereich der Babelsberger Straße am Hauptbahnhof sowie mehrere Straßen im Zentrum Ost würden ab etwa 17 Uhr bis zum Ende der Versammlung gesperrt. Der Hauptbahnhof sowie die dortigen Geschäfte und das Kino werden laut Polizei weiterhin zugänglich sein. Die Zufahrt ins Parkhaus ist ebenfalls weiter möglich, allerdings über die Friedrich-List-Straße. Lediglich der Eingang Nord werde temporär gesperrt. Beamte aus ganz Brandenburg und mehreren anderen Bundesländern werden wieder im Einsatz sein.

Bündnis und Linke planen Pogida-Protest

Zwei Gruppen wollen gegen Pogida demonstrieren. Am Bahnhofsausgang in der Babelsberger Straße, zwischen Fahrradstation und Parkhauseinfahrt, will das Toleranzbündnis „Potsdam bekennt Farbe“ ab 18 Uhr Stellung beziehen. Die Potsdamer werden „zum friedlichen, bunten und kreativen Protest“ gebeten, „um der teils menschenverachtenden Hetze der Pogida etwas entgegenzusetzen“, heißt es in der Pressemitteilung des Bündnisses.

Auch die Linke hat eine Demonstrationen angemeldet. Sie postiert sich an der Ecke Humboldtring/Lotte-Pulewka-Straße.

„Holger Schmidt“ und Christian Müller

„Holger Schmidt“ und Christian Müller

Quelle: Michaela Grimm

Pogida-Anmelder benutzt Pseudonym

Angemeldet wurde die Pogida-Kundgebung nicht vom früheren Frontmann Christian Müller, sondern von seinem Nachfolger Holger Schmidt. Der Name „Holger Schmidt“ ist allerdings ein Pseudonym, wie eine Polizeisprecherin bestätigt. Polizeilich in Erscheinung getreten sei der neue Anmelder bislang nicht. Christian Müller hingegen ist ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter. Die letzte Pogida-Kundgebung unter Müller hatte am 7. April stattgefunden.

Von Marion Kaufmann

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