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Leiche am Brauhausberg: Haftbefehl erlassen

Potsdam Leiche am Brauhausberg: Haftbefehl erlassen

Ende Oktober war eine leblose Person am Brauhausberg gefunden worden. Sie wies Verletzungen auf, die auf Gewaltanwendungen hindeuteten. Jetzt wurde gegen einen Verdächtigen am Montagabend Haftbefehl erlassen. Der Mann gab bei der Vernehmung Aufschluss auf einen möglichen Tathergang.

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Das verfallenden Terrassenrestaurant „Minsk“ am Brauhausberg.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Der festgenommenen 41-jährigen polnischen Staatsbürger, der in Verbindung mit der leblosen gefundenen Person am Brauhaus gestanden haben soll, hat bei der Vernehmung eingeräumt, am vergangenen Wochenende eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Getöteten gehabt zu haben. Das Amtsgericht Potsdam erließ noch am Montagabend Haftbefehl gegen den Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge. Er wurde anschließend in eine JVA überstellt.

Aufklärung geht weiter

Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Potsdam arbeiten derzeit noch weiter an der detaillierten Aufklärung der Umstände, die zum Tod des 44-jährigen polnischen Bürgers geführt haben. Am Sonntag, 29. Oktober, wurde die Polizei am frühen Nachmittag durch einen Bürgerhinweis auf eine leblose Person aufmerksam gemacht. Der Mann lag im Bereich des nicht mehr genutzten Minsks am Potsdamer Brauhausberg. Der Tote wies Verletzungen auf, die auf Gewaltanwendungen hindeuteten, woraufhin die Spurensicherung und die Mordkommission der Polizeidirektion West hinzugezogen wurden.

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Das seit der Wende verlassene Terrassenrestaurant „Minsk“ erhitzt die Gemüter nicht nur wegen seiner unklaren Zukunft. Jetzt ist es offenbar auch zum Schauplatz eines Verbrechens geworden: Ein 44-jähriger Polen kam in dem Objekt gewaltsam ums Leben.

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Bereits wenige Stunden nach Auffinden der Leiche ergaben Ermittlungen vor Ort und Vernehmungen von Zeugen einen Tatverdacht gegen den 52-jährigen Rumänen und den 41-jähriger Polen.

Ein 52-jähriger Rumäne, gegen den ebenfalls ein Anfangsverdacht vorlag, wurde nach seiner Vernehmung wieder entlassen, weil ein Tatverdacht gegen ihn die bis dahin geführten Ermittlungen nicht bestätigen konnten.

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Von MAZonline

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