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Leihbibliothek des Vertrauens

Erster öffentlicher Bücherschrank in Potsdam eröffnet Leihbibliothek des Vertrauens

Am Mittwoch eröffnete Bildungsbeigeordnete Iris Jana Magdowski (CDU) Potsdams ersten öffentlichen Bücherschrank. Neben Spenden aus ihrem privaten Bücherregal ließ sie sich auch eine Spitze gegen einen Kollegen nicht nehmen.

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Kulturdezernentin Iris Jana Magdowski füllt den ersten öffentlichen Bücherschrank Potsdams.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Dr. Iris Jana Magdowski (CDU) eröffnete am Mittwoch an der Wilhelm-Galerie am Platz der Einheit gemeinsam mit Mitgliedern der Lions Clubs Potsdam und Potsdam-Sanssouci den ersten öffentlichen Bücherschrank der Landeshauptstadt. Die Beigeordnete hatte zur Eröffnung in die eigene Literatursammlung gegriffen und zwei Werke Heinz G. Konsaliks als Spende mitgebracht. Doch auch eine Spitze gegen den bei Autofahrern umstrittenen Baubeigeordneten Matthias Klipp (Grüne) ließ sie sich nicht nehmen. Eines ihrer Lieblingsbücher, ein Bildband über Motorräder, wanderte in den Bücherschrank mit der Bemerkung: „Das ist meine Antwort auf die Fahrradinitiative des Herrn Klipp.“

Neben Konsalik und Harley Davidson finden sich auf sechs laufenden Regalmetern auch Werke von Warren Adler, Jack London, von Lew Tolstoi und Peter Zadek. „Alles öffentlich zugängig und ohne bürokratische Hürden für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auszuleihen“, freut sich Franz Vössing vom Lions Club Potsdam-Sanssouci. Er hatte von einer Reise nach Erlangen die Idee mitgebracht und jahrelang für die Einrichtung des Schrankes gekämpft. Auch im Umland finden sich vergleichbare Projekte. In Michendorf wurde eine echte englische Telefonzelle zur Mini-Bibliothek umgewandelt, in Fichtenwalde wird die „Bücherbude“ zum Sommerfest „Viva la Fiwa“ am kommenden Wochenende eröffnet.

So funktioniert der Bücherschrank

kann jeder. Eine Anmeldung ist nicht nötig, es treten keine Kosten auf. Nach dem Lesen sollen die Bücher natürlich wieder zurückgestellt und der Bestand gern ergänzt werden.

Werner-Jörg Sämisch (Sämisch Optik in der Wilhelm Galerie) sorgt dafür, dass der Schrank nicht dem Vandalismus zum Opfer fällt. Von seinem Laden aus hat er einen guten Blick auf den Schrank.


ist der öffentliche Bücherschrank direkt an der Wilhelm-Galerie zur Friedrich-Ebert-Straße hin. Sechs laufende Regalmeter bieten viel Platz für Lesestoff.

Finanziert wird der Potsdamer Bücherschrank von den beiden Lions Clubs sowie Sponsoren aus der Wirtschaft. Schon 2011 hatte die CDU-Stadtverordnete Maike Dencker sich für die Einrichtung eines solches Schrankes stark gemacht. Doch die Finanzierung eines Bücherschrankes aus städtischen Mitteln, so ergab eine Prüfung durch die Verwaltung damals, sei nicht möglich.

Von Saskia Popp

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