Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Linke: Rechtsextremer bei Pogida mitgelaufen

Verbindung zur Leipziger Neonazi-Szene? Linke: Rechtsextremer bei Pogida mitgelaufen

Zwar sind bei der Pogida-Demo am vergangenen Mittwoch nur knapp 30 Anhänger dabei gewesen. Unter ihnen aber auch bekannter Rechtsextremer aus der Leipziger Szene. Für einen Bundestagsabgeordneten der Linken ist damit klar, wie Pogida einzuordnen ist.

Voriger Artikel
Stürzt Bürgerbegehren die Stadt ins Millionengrab?
Nächster Artikel
Potsdams Mercure-Hotel hat neuen Besitzer

Pogida-Anhänger vor dem Bahnhof, rechts Alexander Kurth.

Quelle: MAZ

Potsdam. Der Potsdamer Bundestagsabgeordnete Norbert Müller (Linke) sieht die Pogida entlarvt. Der Deckmantel der Bürgerlichkeit sei endgültig weg, so Müller. „ Mit dem Auftritt eines stadtbekannten Leipziger Neonazis ist das Häufchen in der rechten Ecke zu verordnen“, sagt er. Namentlich geht es um den vorbestraften, früheren NPD-Stadtratskandidaten Alexander Kurth, der bei der Pogida-Demo am Mittwoch in Potsdam als Redner aufgetreten sei. Kurth soll mittlerweile in der rechtsextremen Kleinstpartei „Die Rechte“ aktiv sein, deren Parteivorsitzender und Mitbegründer der bekannte Rechtsextreme Christian Worch ist. Kurth war 2014 nach einer Wahlpanne aus der NPD ausgetreten. Die Stadt Leipzig hatte ihn zunächst zur Wahl zugelassen, weil offenbar eine Information zu seiner Vorstrafe durchs Raster gefallen war. Als das Versäumnis bekannt wurde, musste die Stadtratswahl in Kurths Wahlkreis wiederholt werden. Zur jüngsten Pogida-Veranstaltung am Mittwoch nach sechs Wochen Pause waren nur noch rund 30 Anhänger gekommen.

Anzeigen gegen zwei Pogida-Leute

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller hatte den früheren Potsdamer Pogida-Anmelder Christian Müller im Februar wegen Volksverhetzung angezeigt. Auch gegen eine weitere Pogida-Organisatorin war er wegen antisemitischer Facebook-Pots juristisch vorgegangen.

Von Marion Kaufmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
Potsdams Innenstadt - vor und nach dem Krieg

Der 14. April 1945 ist ein sonniger, warmer Frühlingstag – ein Sonnabend.  Um 22:15 Uhr ertönen die Sirenen, Bomben fallen auf Potsdam und wenig später marschiert die russische Armee in Potsdam ein. Das Stadtbild ist ein anderes geworden.

Das Protokoll zum Luftangriff: www.maz-online.de/Nacht-von-Potsdam

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg