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Potsdam Linke: Rechtsextremer bei Pogida mitgelaufen
Lokales Potsdam Linke: Rechtsextremer bei Pogida mitgelaufen
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13:45 21.05.2016
Pogida-Anhänger vor dem Bahnhof, rechts Alexander Kurth. Quelle: MAZ
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Potsdam

Der Potsdamer Bundestagsabgeordnete Norbert Müller (Linke) sieht die Pogida entlarvt. Der Deckmantel der Bürgerlichkeit sei endgültig weg, so Müller. „ Mit dem Auftritt eines stadtbekannten Leipziger Neonazis ist das Häufchen in der rechten Ecke zu verordnen“, sagt er. Namentlich geht es um den vorbestraften, früheren NPD-Stadtratskandidaten Alexander Kurth, der bei der Pogida-Demo am Mittwoch in Potsdam als Redner aufgetreten sei. Kurth soll mittlerweile in der rechtsextremen Kleinstpartei „Die Rechte“ aktiv sein, deren Parteivorsitzender und Mitbegründer der bekannte Rechtsextreme Christian Worch ist. Kurth war 2014 nach einer Wahlpanne aus der NPD ausgetreten. Die Stadt Leipzig hatte ihn zunächst zur Wahl zugelassen, weil offenbar eine Information zu seiner Vorstrafe durchs Raster gefallen war. Als das Versäumnis bekannt wurde, musste die Stadtratswahl in Kurths Wahlkreis wiederholt werden. Zur jüngsten Pogida-Veranstaltung am Mittwoch nach sechs Wochen Pause waren nur noch rund 30 Anhänger gekommen.

Anzeigen gegen zwei Pogida-Leute

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller hatte den früheren Potsdamer Pogida-Anmelder Christian Müller im Februar wegen Volksverhetzung angezeigt. Auch gegen eine weitere Pogida-Organisatorin war er wegen antisemitischer Facebook-Pots juristisch vorgegangen.

Von Marion Kaufmann

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