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Linke Störaktion bei AfD-Treffen in Potsdam

Gülle, Bier und Blockade Linke Störaktion bei AfD-Treffen in Potsdam

Die Zahl der Angriffe auf Parteibüros der AfD ist in Brandenburg deutlich gestiegen - jetzt wurde in Potsdam auch ein privates Treffen von Anhängern der Partei massiv gestört. Gülle wurde verspritzt, Bier verschüttet und die Straße vor dem Treffpunkt blockiert.

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Quelle: dpa

Potsdam. Am Montagabend gegen 18 Uhr hatten sich in der Berliner Vorstadt in Potsdam einige Anhänger der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in den Geschäftsräumen einer Firma getroffen – zu einem privaten Treffen, wie es seitens der Polizei heißt.

Es dauerte nicht lange, da versammelten sich rund 100 linke Demonstranten mit Fahnen und Transparenten vor dem Gebäude. Nach Angaben des Grundstückseigentümers betraten mehrere der Personen auch widerrechtlich das Firmengrundstück und das Gebäude. Dabei sollen auch mehrere Flaschen mit Gülle im Eingangsbereich des Hauses verschüttet worden sein.

Als gegen 19.35 Uhr etwa ein Dutzend Teilnehmer des privaten Treffens das Gebäude verließen und sich zu ihren Fahrzeugen begaben, kam es aus der Menge, der zu diesem Zeitpunkt etwa noch 60 Personen umfassenden Ansammlung des linken Klientels, zu verbalen Beleidigungen. Außerdem wurde mit Bier und Limonade in Richtung der Teilnehmer des Treffens gespritzt, teilte die Polizei am Dienstagmittag mit.

Einige Demonstranten blockierten die Abfahrt der Fahrzeuge, indem sie sich auf die Straße setzten oder vor die Fahrzeuge stellten. Auch wurden Mülltonnen auf die Straße geworfen und entleert, um die Straße zu blockieren. Eines der Fahrzeuge wurde mit Feuerwerkskörpern beworfen.

Erst mit Hilfe der herbeigerufenen Polizei gelang es, die Straße für die Abreisenden frei zu machen. Insgesamt war die Polizei mit vierzehn Streifenwagen vor Ort.

Die Polizei nahm anschließend die Personalien eines Teils der an der Blockade beteiligten Personen fest und leitete Ermittlungsverfahren zum Verdacht des Landfriedensbruches, des Hausfriedensbruches, der Sachbeschädigung sowie der Nötigung und des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.

Erst vor wenige Monaten, im April 2016, hatten Unbekannte das Wohnhaus des brandenburgischen AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, nur wenige Hundert Meter von dem Veranstaltungsort am Montag entfernt, mit Farbbeuteln attackiert. Und Ende Januar 2016 flogen Tampons auf die Teilnehmer einer AfD-Veranstaltung vor dem brandenburgischen Landtag.

Von MAZonline

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