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Linke für „Kreml“ als Flüchtlingsunterkunft

Alter Landtag in Potsdam Linke für „Kreml“ als Flüchtlingsunterkunft

Die Potsdamer Linke setzt sich wegen der zentralen Lage für den alten Landtag auf dem Brauhausberg als Flüchtlingsunterkunft ein. Bis zu 450 Asylsuchende könnten dort untergebracht werden – wahrscheinlich aber erst ab Frühjahr 2016.

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Der „Kreml“ könnte Flüchtlingsunterkunft werden.

Quelle: dpa-Zentralbild

Templiner Vorstadt. Für den ehemaligen Landtag auf dem Brauhausberg als Flüchtlingsunterkunft setzt sich Linke-Kreischef Sascha Krämer ein. Dank der zentralen Lage des im Volksmund „Kreml“ genannten Gebäudes sei „soziale Teilhabe möglich“. Die Stadt würde „an genau diesem Platz erneut zeigen, dass sie Flüchtlinge in ihrer Mitte will“, sagte Krämer. So viele Flüchtlinge an einem Ort gibt es in keiner anderen Unterkunft. Potsdam fährt gut mit seinem Konzept der dezentralen und kleinteiligen Unterkunft, überwiegend in Wohnungen. Daran gilt es festzuhalten. Soll der alte Landtag genutzt werden, müsse über Möglichkeiten der Integration nachgedacht werden, so Krämer. Der 5400 Quadratmeter große Komplex könnte – je nach Entwicklung der Flüchtlingszahlen – ab Frühjahr 2016 als Unterkunft genutzt werden, hieß es kürzlich im Hauptausschuss. Laut Stadtverwaltung können die Asylsuchenden noch in anderen Quartieren untergebracht werden. Im „Kreml“ wäre für bis zu 450 Flüchtlinge Platz. geschätzte Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro könnten auf die Stadt zukommen. Im Sommer hat das Land die Liegenschaft für 8,65 Millionen Euro an die Sanus AG und die Eureka Immobilien Management GmbH aus Berlin verkauft. Das Areal soll zum Wohn- und Gewerbestandort entwickelt werden. Krämer mahnte, „nicht zahllose Provisorien zu schaffen, die ungewollt zu Dauerlösungen werden, sondern Wohn- und Lebensräume zu errichten, die wirkliche Integration ermöglichen“. Die Landeshauptstadt benötige sozialen Wohnungsbau, „nicht erst morgen, sondern jetzt – für alteingesessene und neue Potsdamer“, so Krämer.

Von Ricarda Nowak

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