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Linke scheitern mit Antrag zum Mercure

Stadtverordnetenversammlung Potsdam Linke scheitern mit Antrag zum Mercure

Die Linken-Fraktion ist am Mittwoch in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung (SVV) mit dem Ziel gescheitert, den langfristig geplanten Abriss des Mercure-Hotels zu kippen. Nichtsdestotrotz startet am Freitag ein Bürgerbegehren, das noch Hoffnung für das Mercure lässt.

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Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Linken-Fraktion ist in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung (SVV) mit dem Ziel gescheitert, den langfristig geplanten Abriss des Mercure-Hotels zu kippen. Die Mehrheit der Stadtverordneten stimmte gegen einen entsprechenden Antrag.

Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg argumentierte am Mittwoch vergeblich, dass der Abriss-Beschluss der SVV Anfang März zu spät gekommen sei. Die 1999 beschlossene Sanierung der historischen Mitte Potsdams hätte nach 15 Jahren im Jahr 2014 abgeschlossen werden müssen, sagte Scharfenberg. Dagegen erklärte der Fachbereichsleiter für Stadterneuerung, Andreas Goetzmann, die 15-Jahres-Frist sei erst im Jahr 2007 eingeführt worden - und laufe daher für vorher gefasste Beschlüsse erst 2022 aus.

Die Stadtspitze will nach dem Abriss des Hotels den alten preußischen Lustgarten als „Wiese des Volkes“ wieder errichten. Dagegen gibt es in der Bevölkerung spürbaren Widerstand. Die Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“ startet daher am Freitag ein Bürgerbegehren , in dem es u.a. darumg geht, dass kein städtisches Geld in den Abriss des Mercure und anderer Bauten aus DDR-Zeiten fließt.

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Von dpa

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