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Linke schlägt Standort für Comenius-Schule vor

Altes Tram-Depot in Potsdam Linke schlägt Standort für Comenius-Schule vor

In der Diskussion um einen möglichen Umzug der Comenius-Förderschule in Potsdam werden erste Adressen genannt. Die Linken empfehlen in einem Antrag an die Stadtverordnetenversammlung, das alte Tram-Depot an der Heinrich-Mann-Allee der Ersatzflächen am Brauhausberg zu prüfen.

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Die Comenius-Förderschule muss möglicherweise umziehen.

Quelle: Christel Köster

Mitte. Die Stadt soll die Errichtung einer neuen Grundschule im Bereich des Brauhausbergs oder auf dem Gelände des früheren Straßenbahndepots an der Heinrich-Mann-Allee prüfen. Das will die Linke in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantragen. Die Fläche könnte nach Ansicht der Linken alternativ auch für einen Neubau für die Comenius-Förderschule genutzt werden, die ihr Domizil am Brauhausberg möglicherweise räumen muss, um dort Platz für eine neue zweizügige Grundschule zu schaffen.

Die Neugründung einer zweizügigen Grundschule für das Stadtquartier mit Hauptbahnhof, Teltower Vorstadt, Brauhausberg, Speicherstadt und Hermannswerder wird von einer Projektgruppe Schulentwicklungsplanung in ihrem aktuellen Sachstandsbericht mit Verweis auf die „deutlich positivere Entwicklung der Bevölkerungszahlen“ empfohlen (MAZ berichtete). Nachdem man bei diesem Gebiet noch 2011 mit einer gleichbleibenden Anzahl von Kindern kalkulierte, rechnet die Stadt im Ergebnis der jüngsten Bevölkerungsprognose mit weitaus mehr jungen Potsdamern.

Überlegungen zum Auszug der Comenius-Förderschule zugunsten einer Grundschule werden auch damit begründet, dass die Förderschule am Rande ihrer Kapazitäten angelangt ist. Seit dem Frühjahr gibt es deshalb nach einem Antrag von CDU und SPD Prüfungen zur Erweiterung der Schule. Im jüngsten Hauptausschuss wurde allerdings auch festgestellt, dass die Förderschule „nicht so im Kiez verankert“ sei. Sandro Szilleweit (Fraktion Die Andere) verwies bei dieser Feststellung darauf, dass das Gelände der Förderschule früher von der Finkenweg-Grundschule genutzt wurde die man dann jedoch mangels Nachfrage geschlossen hatte.

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bestätigte, dass die Förderschule Kinder aus der ganzen Stadt aufnehme. Allerdings müsse man bedenken, dass in den Ausbau der Förderschule „erhebliche Investitionen geflossen“ seien.

Linke-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg regte die Sicherung von Flächen „oberhalb der Max-Planck-Straße“ mit dem früheren Terrassenrestaurant „Minsk“ für einen weiteren Schulstandort an. Noch habe die Stadt Zugriff auf das Grundstück. Bekanntlich es zur Finanzierung des Badneubaus am Brauhausberg an Investoren veräußert werden. Jakobs sagte zwar zu, das zu prüfen.

Rathaussprecherin Christine Homann versicherte aber, dass dies nur eine scherzhafte Bemerkung „in Richtung von Herrn Scharfenberg“ gewesen sei. Das „Minsk“ sei „aus Sicht der Landeshauptstadt nicht als Schulstandort nutzbar“: „Für eine zweizügige Grundschule benötigen wir mindestens eine Fläche von 15 000 Quadratmetern. Das Grundstück des Minsk, das im Übrigen nicht im Besitz der Landeshauptstadt ist“, sei dafür „deutlich zu klein“.

Auch erneute Prüfungen zur Nutzung des Baus für eine Kinderbetreuung schloss Homann aus.

Von Volker Oelschläger

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