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Potsdam Linke werfen Pegida Blindheit nach rechts vor
Lokales Potsdam Linke werfen Pegida Blindheit nach rechts vor
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15:37 22.01.2016
„Nazis raus“ war am Mittwoch die meist gehörte Parole der Anti-Pegida-Demonstranten. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Dass die Potsdamer Pegida neben gewaltbereiten Fußball-Hooligans auch Neonazis an ihren Demonstrationen teilnehmen lässt, ist in den Augen der Linkspartei ein „Abschied von der Demokratie“. „Mit bürgerlicher Maske wollte Pogida in Potsdam gegen Überfremdung und den Islam demonstrieren“, sagte Linken-Kreischef Sascha Krämer am Freitag. Wenn die Pegida-Führung in Potsdam Nazis mitlaufen lasse, sich aber zugleich von jedem nazistischen Gedankengut distanziere, passe etwas nicht zusammen. Der „demokratischen Anstrich“, den Pegida-Anmelder Christian Müller „sich selbst verpasst“ habe, sei „abgebröckelt.“

Ein Pegida-Demonstrant hatte am Mittwoch unter anderem mit einem Hitlergruß provoziert >>

In Potsdam streite man vortrefflich über Politik, so Krämer: „Doch bei einer Sache stehen die demokratischen Akteure in dieser Stadt zusammen. Wenn es um Toleranz, Weltoffenheit und eine vielfältige Gesellschaft geht“ und um „buntes Potsdam. Wir wollen auch weiterhin auf friedlichem Wege klar zeigen: Pogida und andere Rassisten sind in Potsdam nicht willkommen.“

Allerdings stehe die Stadtgesellschaft „vor einer komplizierten Situation. Fragen der Bürger müssen beantwortet werden, Ängste genommen werden.“ Man müsse „Flagge zeigen, wenn gehetzt wird, wenn angestachelt, wenn verunglimpft wird. Die, die nur dumpfe Parolen haben, müssen wir mit Argumenten zum Schweigen bringen.“ Wer die Willkommenskultur von Potsdam zerstören wolle, werde scheitern. „Wir werden es nicht zulassen, dass Rassismus und Menschenfeindlichkeit salonfähig werden, damit nicht Hetze sondern Herz auf unseren Straßen herrscht!“

Von Rainer Schüler

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