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Linke will Stadtteilkino in Tropenhalle

Zukunft der Biosphäre Potsdam Linke will Stadtteilkino in Tropenhalle

Die Linke will die Biosphäre Potsdam erhalten. Dazu sollen kommerzielle Angebote einziehen, ein Stadtteilkino oder eine Tierhandlung. Die Tropenhalle ist von der Schließung bedroht. Anita Tack will Umwelt- und das Bildungsministerium auf mögliche Kooperationen „abklopfen“.

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Auch Tiere, wie dieses Chamäleon, leben in der Biosphäre.

Quelle: Julian Stähle

Bornstedt. Die Linke will die von Schließung bedrohte Biosphäre als „touristisches Highlight“ für Potsdam erhalten. Deshalb möchte die Linke-Landtagsabgeordnete Anita Tack das Umwelt- und das Bildungsministerium auf mögliche Kooperationen „abklopfen“. Die einstige Blumenhalle der Bundesgartenschau wird regelmäßig als außerschulischer Lernort („grünes Klassenzimmer“) genutzt. Für die Biosphäre mahnte die Politikerin beim Polit-Frühschoppen der Linke-Stadtfraktion am Sonntag im „Club 91“ „ein besseres Konzept als jetzt“ an: „Da müssen mehr Schwung, mehr Werbung, mehr gastronomische Versorgung rein.“

Eine kommerzielle Nutzung, etwa ein „Stadtteilkino“ oder eine Zoohandlung, könnte sich der Linke-Stadtverordnete Ralf Jäkel für Anbau oder Foyerbereich vorstellen. Nötig sei ein „Finanzierungsmix“ aus öffentlichen und privaten Einnahmen. Die Tropenhalle als „Kernstück“ soll erhalten bleiben.

In einer Anfrage an die Verwaltung hatte Jäkel eine Kooperation der Biosphäre mit dem Botanischen Garten Berlin angeregt. Die abschlägige Antwort sei „in Gänze unbefriedigend“ gewesen. Die Biosphäre als Schulstandort – beworben hatte sich unter anderem der Träger des „Leonardo da Vinci“-Campus in Nauen – kommt für die Linke nicht infrage.

Mit rund 22 Millionen Euro Unterstützung für die Buga gebaut, wurde die Halle nie rentabel und trotz guter Besucherzahlen (rund 150 000 pro Jahr) sind zusätzliche Zuschüsse in Höhe von 1,4 Millionen Euro nötig. Bislang waren für die Biosphäre diverse Nutzungen im Gespräch – etwa als Stadtteilzentrum. Die Fraktion CDU/ANW hatte vorgeschlagen, das Naturkundemuseum aus der Breiten Straße in die Biosphäre zu verlegen. Den Antrag, die städtische Holding Pro Potsdam, zu der die Biosphäre gehört, Die Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Zusammenlegung wurde in Ausschüsse überwiesen.

Von Ricarda Nowak

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